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ERFOLGSWELLE: Amateure im Profimodus

Die NLA-Handballer von Fortitudo Gossau spielen heute ab 17.30 Uhr daheim gegen GC Amicitia Zürich. Sie sind in diesem Jahr noch unbesiegt.
Gabriel Würth: Captain und Betriebswissenschafter. (Bild: Michel Canonica)

Gabriel Würth: Captain und Betriebswissenschafter. (Bild: Michel Canonica)

In Gossau sind sie zu Recht ein bisschen stolz. Das Handballteam von Fortitudo ist in diesem Jahr noch ohne Niederlage. Das ist ungewohnt. Meistens verlieren die Gossauer und entgehen jeweils knapp dem Abstieg aus der NLA. Selbst in den Vorbereitungsspielen auf die zweite Saisonhälfte liess sich Fortitudo nie bezwingen. «Wir spielten zwar nicht gegen Kadetten Schaffhausen, aber doch gegen respektable Gegner wie Bregenz oder Kon­stanz», sagt der Gossauer Captain Gabriel Würth.

Die kleine Serie an positiven Resultaten hat dazu geführt, dass für einmal nicht der Abstiegskampf im Zentrum steht. Vielmehr wollen die Gossauer im zehnten NLA-Jahr zum ersten Mal ins Playoff. Einen nächsten Schritt dazu können sie heute machen, wenn sie ab 17.30 Uhr in der heimischen Buechenwaldhalle auf GC Amicitia treffen. Fortitudo ist gegen die Zürcher Favorit, muss aber einmal mehr alles in die Waagschale werfen, um weiter zu punkten.

Schon am Dienstag geht es für Fortitudo auswärts gegen Endingen weiter. Die vielen Partien unter der Woche sind für die Goss­auer Amateure anforderungsreich – vor allem neben dem Spielfeld. «Man muss schon viel planen», sagt der 29-jährige Würth, der heute sein 304. Spiel in der NLA bestreitet. «Aber es lässt sich alles arrangieren. Natürlich können Konflikte mit dem Arbeitgeber entstehen, wir finden jedoch immer Lösungen.»

Späte Heimkehr und wenig Schlaf

Betriebswirtschafter Würth arbeitet für die Bühler AG. Die meisten Gossauer haben einen Bürojob. Wichtig ist, dass die Regeneration nicht zu kurz kommt. Vorab nach Auswärtsspielen während der Woche kann dies zum Problem werden. «Wir kommen spät heim und müssen am anderen Tag wieder früh aus den Federn», sagt Würth. «Aber wir sind es uns gewohnt.» Die jüngsten Erfolge machen aus den Amateuren noch keine Profis. (dg)

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