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Erfolgreiche Hubmänner

An den fünf Weltcup-Läufen in Skandinavien zeigten die Hubmann-Brüder, dass sie bereit für die Weltmeisterschaften sind. Daniel siegte, und Martin erreichte sein bestes Weltcup-Resultat.
Urs Schönenberger
Im Halbfinal des Sprints schaffte es Martin Hubmann (5) einige Zehntelsekunden vor seinem Bruder Daniel (2) ins Ziel. (Bild: pd)

Im Halbfinal des Sprints schaffte es Martin Hubmann (5) einige Zehntelsekunden vor seinem Bruder Daniel (2) ins Ziel. (Bild: pd)

ORIENTIERUNGSLAUF. «Es ist schön, endlich wieder zu siegen», frohlockte Daniel Hubmann, als er von den Journalisten nach dem letzten der fünf Weltcup-Läufe befragt wurde. Der 30-Jährige gewann zum ersten Mal nach seiner Verletzungspause wieder einen Weltcup und holte sich damit zugleich auch den Gesamtsieg über die fünf Läufe, die letzte Woche in Norwegen, Schweden und Finnland stattfanden.

Unglaubliche Aufholjagd

Der letzte Wettkampf war als Jagdstart ausgetragen worden. Dabei startete mit Matthias Kyburz (SUI) derjenige Läufer als erster, welcher über die ersten vier Läufe am schnellsten war. Die Übrigen folgten mit den Zeitrückständen, die sie in den ersten Wettkämpfen eingebüsst hatten.

Hubmann, der mit eineinhalb Minuten Rückstand auf Kyburz gestartet war, schaffte das Unmögliche: Er holte seinen Teamkollegen auf und liess diesen vier Posten vor dem Ziel stehen, als wäre dieser ein Theaterstatist und nicht der beste Orientierungsläufer des letzten Jahres. «Ich war überrascht, als ich Kyburz plötzlich vor mir sah. Das weckte aber den Siegeshunger in mir wieder», so der Eschlikoner. Die Abgeklärtheit und das taktische Geschick, mit welchen er seinen Gegner überlistete, zeigten deutlich, dass Daniel Hubmann noch immer ein Weltklasse-Athlet ist. Mit seinen Resultaten meldet er zugleich seinen Anspruch auf eine Medaille an der WM in Finnland an, deren Startschuss im Juli fällt: «Ich bin bereit für die WM.»

Bestes Weltcup-Resultat

Auch Martin Hubmann kann nach der «Nordic Tour» – wie die fünf Weltcup-Läufe genannt werden – auf eine Teilnahme an der WM hoffen. Der Bauingenieur-Student schaffte es im Halbfinal des Knockout-Sprints einige Zehntelsekunden vor seinem älteren Bruder ins Ziel und schnappte diesem den Finalplatz weg. Im darauf folgenden Final wurde er Fünfter und erzielte damit sein bestes Weltcup-Resultat seiner Karriere.

Vor dem abschliessenden Jagdstart-Rennen war Martin im Gesamtklassement auf Rang 11 plaziert. Dank geschickter Routenwahlen und eines entfesselten Schlusssprints konnte er beim letzten Lauf – und damit auch in der Gesamtwertung der «Nordic Tour» – bis auf Rang 6 vorstossen. «Als ich ins Ziel sprintete, war ich mir nicht bewusst, dass es um ein Diplom geht», so der Thurgauer. Er sei mit der Plazierung in der Gesamtwertung sehr zufrieden: «Man kann nicht erwarten, in allen fünf Läufen fehlerfrei zu laufen – aber mir ist es gelungen, meine Fehler auf ein Minimum zu beschränken.»

Vorbereitungen für WM

Ob die beiden Brüder an der WM in Finnland starten werden, wird das Selektionsgremium von swiss orienteering nach den Testläufen bekanntgeben. Die Tests werden im finnischen Joensuu durchgeführt.

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