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ERFOLGREICH: Grosser Tag für Dimitrov

Débutant Grigor Dimitrov feiert im ersten Spiel eines Bulgaren an den ATP Finals gleich einen 6:3-5:7-7:5-Sieg gegen den Österreicher Dominic Thiem.
Marcel Hauck (sda)
Grigor Dimitrov beging zwar 44 unerzwungene Fehler, dennoch reichte es ihm zum Sieg gegen Dominic Thiem. (Bild: Facundo Arrizabalaga/EPA)

Grigor Dimitrov beging zwar 44 unerzwungene Fehler, dennoch reichte es ihm zum Sieg gegen Dominic Thiem. (Bild: Facundo Arrizabalaga/EPA)

Marcel Hauck (SDA)

Dominic Thiem hatte alle Chancen, um mit einem Erfolg in seine zweiten ATP Finals zu steigen. Die neue Nummer vier der Welt hatte gegen Grigor Dimitrov einen Satzrückstand wettgemacht und im entscheidenden dritten Durchgang ein 3:5 aufgeholt. Doch bei 5:5 unterliefen dem 24-jährigen Niederösterreicher gleich zwei Doppelfehler, und nach knapp zweieinhalb Stunden nutzte Dimitrov dann seinen dritten Matchball zum Sieg.

Die Niederlage reihte sich nahtlos in eine enttäuschende zweite Saisonhälfte Thiems. Er hat seit seiner Halbfinal-Qualifikation an den French Open bei zwölf Turnieren nie mehr die Halbfinals erreicht und auch keinen Top-20-Spieler mehr bezwungen. Gegen Dimitrov reichten selbst 44 unerzwungene Fehler des Bulgaren nicht zum Sieg. Dennoch sah Thiem viel Positives in seinem Auftritt. «Es war natürlich noch nicht perfekt», stellte er fest. «Aber es war eine viel bessere Leistung als in den letzten paar Wochen.» Das erstmalige Erreichen der Halbfinals wird aber nun schwierig.

Auch für Bulgarien historisch

Dimitrov – der einst zu seinem grossen Bedauern als «Baby-Federer» Berühmtheit erlangt hatte – durfte sich hingegen über einen hart erkämpften Sieg freuen. «Das ist nicht nur ein grosser Tag für mich, sondern für das ganze Land Bulgarien», meinte der 26-Jährige strahlend. Lange hatte er mehr durch sein ästhetisch wunderbar anzusehendes Spiel und verschiedene Liebschaften mit Prominenten wie Maria Scharapowa als mit grossen Erfolgen von sich reden gemacht. In diesem Jahr beeindruckte er aber mit der Halbfinal-Qualifikation am Australian Open, wo er in fünf hochklassigen Sätzen Rafael Nadal unterlag, und seinem ersten Triumph auf Masters-1000-Stufe in Cincinnati. Nun hat er alle Chancen, auch am Masters für Furore zu sorgen.

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