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ERFOLGREICH: «Eine Goldmedaille kann dir niemand wegnehmen»

Salomé Kora aus Arnegg holt an der Universiade zwei Medaillen – nämlich Gold mit der Staffel und Bronze über 100 m. Im Interview spricht die 23-Jährige über diese Erfolge und ihre Ziele für die Zukunft.
Jörg Greb
Salomé Kora holt je eine Bronze- und Goldmedaille. (Bild: Freshfocus)

Salomé Kora holt je eine Bronze- und Goldmedaille. (Bild: Freshfocus)

Salomé Kora, Sie fliegen heute mit einer Gold- und einer Bronzemedaille von der Universiade aus Taipeh zurück. Ihre Gefühle?

Die beiden Medaillen sind grossartig. Für mich sind es die ersten auf internationaler Ebene. Und diese Universiade begeisterte mich als Ganzes: dieses zuvorkommende, echt coole Volk der Taiwanesen, die gute Organisation und die Herausforderung mit den klimatischen Bedingungen.

Was galt es zu meistern?

Es war heiss und feucht. Als wir ankamen, hatten wir grosse Mühe. Bei diesen Bedingungen gute Leistung zu erbringen, schien schier unmöglich. Wir trainierten jeden Tag. Und die Erfahrung war erstaunlich: Der Körper passte sich rasch an – mit dem Ergebnis, dass du fast ununterbrochen schwitzen musst.

Wie stufen Sie die Medaillen im Vergleich zu Ihren bisherigen Resultaten ein?

Das Universiade-Niveau ist tiefer als an einer WM. Unsere Leistung mit der Staffel war nicht besser als jene an der WM in London, aber wir können uns Weltmeister nennen. Und auch wenn der fünfte WM-Rang höher einzustufen ist: Eine Goldmedaille ist schon etwas Besonderes. Da hast du etwas in der Hand, das dir niemand nehmen kann.

In welchen Bereichen profitierten Sie vor allem an dieser Universiade?

Mir gefiel das Zusammentreffen verschiedenster Sportarten. Das war wie an Olympischen Spielen. Und es hat sich ein Teamgeist unter den Schweizern entwickelt. Da stand nicht nur die Leichtathletik im Zentrum.

Was hat Sie beeindruckt?

Wie viel für diese Universiade investiert worden ist: Da wurde ein Dorf gebaut, ein Riesenaufwand betrieben mit Tausenden von freiwilligen Helfern.

Zurück in der Schweiz. Was folgt noch an Wettkämpfen?

Nichts mehr. Die Saison war lang und fordernd. Ich gönne mir fünf bis sechs Wochen Pause. Das Studium an der Pädagogischen Hochschule beginnt aber bereits in einer Woche.

Und wenn Sie den Blick etwas weiter in die Zukunft richten?

Das grosse Ziel ist die EM nächsten August in Berlin. Eine Medaille mit der Staffel ist realistisch.

Interview: Jörg Greb

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