Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ERFOLG: Dank Psychotricks den Bann gebrochen

Genau 189 Tage nach dem letzten Sieg ist der FC Wil auf die Siegesstrasse zurückgekehrt. In Baulmes besiegte er Le Mont dank eines Treffers von Mattia Bottani mit 1:0. Zwei Tricks auf der psychologischen Ebene verhalfen den Wilern zu einer solidarischen Leistung.

Die Spieler feierten mit dem Dutzend mitgereister Fans, als hätten sie gerade den Aufstieg realisiert. Minuten später wurde in der Kabine ausgelassen gesungen und gejohlt. Dabei ist der FC Wil weiterhin Tabellenletzter und hat im Prinzip «nur» jene drei Punkte aufgeholt, die ihm am Freitag wegen Verstosses gegen das Lizenzreglement von der Liga abgezogen worden waren.

Der Sieg war aber mehr wert als drei Punkte. Seit dem 23. Oktober des Vorjahres hatten die Wiler 17 Partien lang nicht mehr gewonnen und wiederholt einen desolaten Eindruck hinterlassen. In Baulmes, wo Le Mont noch diese Saison seine Heimspiele austrägt, war vieles anders. Die Mannschaft zeigte sich solidarisch, kämpfte und unterliess vor allem haarsträubende Fehler, die zuvor immer wieder Punkte und Moral gekostet hatten. Die Wiler liessen sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als ihr Goalie und Captain Steven Deana schon früh in der zweiten Halbzeit wegen eines Handspiels ausserhalb des Strafraums des Feldes ­verwiesen wurde. Ersatzgoalie Noam Baumann musste in seinem ersten Challenge-League-Einsatz nicht hinter sich greifen.

Mehr noch: Mitte zweiter Halbzeit nutzte Mattia Bottani seine dritte Grosschance zum Siegtreffer in Unterzahl. Nahe der Mittellinie kam er an den Ball, liess mit einem unwiderstehlichen Antritt auf der linken Seite Kaja Rogulj sowie Adilson Cabral stehen und überwand schliesslich auch den ehemaligen Wiler Goalie Anthony Favre.

Am Freitag hatte die Mannschaft mit einem Mentaltrainer, einem ehemaligen Boxer, gearbeitet und sich dabei vom Frust befreit. Zudem war für diese Partie ein Zückerchen ausgesetzt worden. «Nicht eine Punkteprämie. Aber etwas, was das Team nun gemeinsam machen kann», sagte Clubpräsident Roger Bigger, ohne ins Detail zu gehen.

Simon Dudle, Baulmes

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.