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ENTTÄUSCHUNG: Stefan Küng muss sich zurückhalten

Gold hätte es werden sollen, Silber ist es geworden. Das Team BMC mit Stefan Küng und Silvan Dillier wird zum Auftakt der Strassen-WM im Mannschaftszeitfahren besiegt.
Der Thurgauer Zeitfahren-Spezialist Stefan Küng. (Bild: Chris Ena/AP)

Der Thurgauer Zeitfahren-Spezialist Stefan Küng. (Bild: Chris Ena/AP)

Acht Sekunden länger als die überraschend starke Mannschaft Sunweb um den niederländischen Giro-Sieger Tom Dumoulin benötigten Küng und Co. für die 42,5 Kilometer lange Strecke. Wie vor einem Jahr blieb dem amerikanisch-schweizerischen Team nur Platz zwei. 2016 in Katar war Quick-Step Floors etwas stärker gewesen. Die Titelverteidiger klassierten sich dieses Jahr unmittelbar hinter dem Team Sky auf dem vierten Rang.

Die entscheidenden Se­kunden auf dem schwierigen ­Parcours büsste BMC in der ­Schlussphase ein, nachdem die ­Mannschaft nach der letzten Zwischenzeit noch geführt hatte. «Im Teamzeitfahren muss man immer das Tempo des vierten oder fünften Mannes fahren», sagte Küng nach dem Rennen. «Diesem Fakt schenkten wir zu wenig Aufmerksamkeit.»

Nur zu viert im Ziel

Anders als Sunweb, harmonierte BMC nicht optimal. Während die ausgeglichene Siegermannschaft das Ziel zu sechst und damit komplett erreichte, mussten bei BMC der Aargauer Silvan Dillier und der Australier Miles Scotson früh abreissen lassen. Das wäre nicht weiter schlimm gewesen. Denn die Zeit in dieser Disziplin wird beim vierten Fahrer gestoppt.

Aber im Finish vermochte vom verbliebenen Quartett der erst kurzfristig ins Team gerutschte Amerikaner Tejay van Garderen kaum das Hinterrad von Küng, dem Australier Rohan Dennis und dem Italiener Daniel Oss zu halten. Küng und Co. durften nicht mehr voll in die Pedale treten, hielten den Schaden dadurch aber in Grenzen. Seit die Disziplin 2012 eingeführt worden war, hatten nur BMC 2014 und 2015 und Quick-Step 2012, 2013 und 2016 die Goldmedaillen gewonnen. Nun kam mit Sunweb eine dritte Mannschaft dazu. Das Team triumphierte in Bergen auch bei den Frauen. Dort fährt die Equipe allerdings unter niederländischer und nicht unter deutscher Flagge.

Dumoulin, der Leader von Sunweb, gilt zusammen mit dem Briten Chris Froome nun auch als erster Anwärter auf die Goldmedaille im Einzelzeitfahren vom Mittwoch. (sda)

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