ENTTÄUSCHUNG: Das Ende des goldenen WM-Laufs im Curling

Die Schweizerinnen landen in China nur auf dem achten WM-Platz.

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Zwei Jahre nach dem Titelgewinn an der WM in Sapporo haben die Schweizer Curlerinnen um Skip Alina Pätz an der WM in Peking eine herbe Enttäuschung erlebt. Sie verpassten die Teilnahme am Playoff deutlich und wurden nur Achte. Der goldene Lauf des Schweizer Frauen-Curlings mit den WM-Titeln von Mirjam Ott 2012, Binia Feltscher 2014 und 2016 sowie Pätz 2015 wurde in China abrupt gebremst. Um in die Ausmarchung der besten vier Teams vorzustossen, hätten Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, Nadine Lehmann und Alina Pätz am letzten Spieltag der Vorrunde beide Partien gewinnen müssen, wie sich herausstellte. Aber sie verloren beide: 5:8 gegen die USA, 8:9 gegen Südkorea.

Die Schweizerinnen klassierten sich unter den zwölf Teams mit 5:6-Siegen auf dem unbefriedigenden achten Platz, nachdem sie den WM-Titel vor zwei Jahren in der gleichen Besetzung errungen hatten. Die Plätze unter den besten vier belegen die in allen elf Round-Robin-Partien unbesiegt gebliebenen Kanadierinnen, die Russinnen, die Schwedinnen sowie die Schottinnen, die Weltmeisterinnen von 2013.

EM in diesem Jahr in St. Gallen

In der Endabrechnung waren die Teams auf den Rängen sechs bis neun punktgleich. In diesem separaten Pulk belegten die Schweizerinnen aufgrund der Ergebnisse in den direkten Begegnungen den dritten Platz vor Deutschland, aber hinter Südkorea und Tschechien. Die EM in diesem Jahr mit Männern und Frauen findet vom 17. bis 25. November in St. Gallen statt. (sda)