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Nach Eklat in der Garderobe: SC Kriens schmeisst Spieler raus

Im Team des SC Kriens beginnen nach den unbefriedigenden Resultaten in der Challenge League die Nerven zu vibrieren: Jetzt suspendiert der SCK seinen Spieler Marco Mangold (31).
Turi Bucher
Ab sofort nicht mehr im Kriens-Kader: Marco Mangold (rechts), hier im SCK-Dress gegen Lausanne. Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone (20. Juli 2018)

Ab sofort nicht mehr im Kriens-Kader: Marco Mangold (rechts), hier im SCK-Dress gegen Lausanne. Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone (20. Juli 2018)

«SC Kriens. Wir bleiben dir treu.» – So steht es auf dem Briefkopf der Medienmitteilung des Luzerner Challenge-League-Klubs. Dieser Slogan trifft auf das Verhältnis zwischen dem SCK und dem 31-jährigen Marco Mangold nicht mehr wirklich zu. Anders gesagt: Der Krienser Verein feuert seinen Mittelfeldspieler per sofort aus dem Spielerkader.

Was ist passiert? Nach dem sportlich unbefriedigenden 2:2 am vergangenen Samstag gegen den FC Vaduz sind Cheftrainer Bruno Berner und Mangold, der zuletzt nicht mehr im Spieleraufgebot figurierte, aneinander geraten. Auf Vorstandsebene wurde beim SCK unterdessen beschlossen, dass Trainer Berner in dieser Causa keine Auskunft geben soll. Der SCK erklärt in seiner Medienmitteilung, es sei zu einer «verbalen Eskalation» gekommen. «Der dabei gewählte Ton und die respektlose Wortwahl des Spielers gegenüber dem Team und dem Trainer» hätten den SCK dazu veranlasst, Konsequenzen zu ziehen.

Trainer wollte den Spieler nicht in der Kabine haben

Sportchef Bruno Galliker erlebte den Eklat nach dem Vaduz-Match nicht persönlich mit, sagt aber: «Mangold ist verbal gegenüber Trainer Berner ausfällig geworden. Der Spieler hat hinterher geäussert, dass es ihm leid tue, wie er sich habe hinreissen lassen. Fakt ist aber auch, dass wir die Art und Weise nicht tolerieren können und daraufhin die Suspendierung beschlossen haben.»

Ausgangspunkt des Streits war vermutlich, dass der Trainer Mangold aus der Umkleidekabine schicken und womöglich lediglich zu jenen Spielern sprechen wollte, die gegen Vaduz den 2:0-Vorsprung preisgegeben hatten. Von anderer Seite her wird kolportiert, dass Berner in der Kabine enerviert auf Mangolds (lächelnde) Mimik reagiert habe. Nach der Rückkehr des ehemaligen SCK-Juniors Mangold im Sommer vor einem Jahr (vom FC Winterthur) wurden weder Kriens noch Mangold selber richtig glücklich. Mangold blieb damals eine ganze Saison lang verletzt. Auch mit Beginn der Challenge-League-Saison offenbarte sich, dass der Spieler, von dem sich der SCK Ideen und Impulse im offensiven Mittelfeld erhofft hatte, physisch nicht auf der Höhe zu sein schien.

Der betroffene Spieler äusserste sich gestern auch noch. «Die vom SC Kriens via Medienmitteilung publik gemachten Äusserungen entsprechen nicht den Tatsachen. Ich habe unterdessen einen Anwalt eingeschaltet», sagte Mangold.

Eröffnung: Stadionfest mit GC als Gast

Der SC Kriens konnte im Sommer den Aufstieg seiner 1. Mannschaft in die Challenge League bejubeln. Nun feiert er am Freitag und am Samstag die offizielle Eröffnung seines neuen Stadions. Am Freitag gehört das Stadion sozusagen der gesamten Bevölkerung: von 10 bis 17 Uhr sind Tür und Tor geöffnet, dasselbe gilt für Samstag von 8.30 bis 12 Uhr. In dieser Zeit können die Räumlichkeiten des neuen Kleinfeld besichtigt werden.

Für den Samstagnachmittag wird dann der ganz grosse Aufmarsch erwartet: Der offizielle Eröffnungsakt findet um 15 Uhr statt; um 16.30 wird die Partie Kriens – Grasshoppers (Super League) angepfiffen. Anschliessend heisst es: Feiern und Festen inklusive musikalische Unterhaltung und Tombola. Dabei wird sich die komplette 1. Mannschaft, die kurz zuvor noch gegen GC im Einsatz war, unters Publikum mischen.

Der Eintritt zum Eröffnungsspiel SCK – GC kostet 15 Franken (Jugendliche 5 Franken). Die Stadion-Anlässe vor und nach dem Spiel können kostenlos besucht werden. SCK-Fans, die sich am Crowdfunding beteiligt haben, haben an diesem Tag mit ihrem Stadionbauer-Shirt sowieso freien Eintritt. (tbu)

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