NLA

Heimdebakel für die Lions

In der 41. NLA-Runde kassierte der ZSC gegen Lugano eine 0:5-Heimniederlage. Auch Langnau musste sich vor eigenem Publikum geschlagen geben (3:5 gegen Gottéron).

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Die Lions (Nolan/l.) müssen sich Lugano (Kienzle) geschlagen geben

Die Lions (Nolan/l.) müssen sich Lugano (Kienzle) geschlagen geben

Keystone

Somit muss sich Langnau noch etwas gedulden, bis die erste Teilnahme an den NLA-Playoffs endgültig feststeht.

Obwohl mit Biel (4:2 bei Genève-Servette) und Lugano (5:0 bei den ZSC Lions) beide unmittelbar unter dem Strich klassierten Teams gewannen, ist die Situation der SCL Tigers immer noch mehr als komfortabel. Langnau benötigt in den letzten zehn Partien im schlechtesten Fall noch sechs Punkte, um in den Top 8 zu verbleiben. Das Team von John Fust, das nach sechs Siegen hintereinander erstmals wieder verlor, holte gegen Fribourg zwar einen 1:3-Rückstand auf, doch die Gäste machten mit zwei Toren im letzten Drittel alles klar. Julien Sprunger steuerte zwei Tore und einen Assist zum ersten Auswärtssieg Gottérons nach neun Niederlagen bei.

Die ZSC Lions zeigten gegen Lugano einmal mehr eine penible Leistung und blieben zum zweiten Mal in den letzten drei Spielen ohne Torerfolg. In dieser Verfassung müssen die Stadtzürcher ernsthaft um den Einzug in die Playoffs bangen, der Vorsprung auf Biel beträgt noch zehn Punkte. Fünf verschiedene Spieler zeichneten für die fünf Treffer der Tessiner verantwortlich. Luganos Torhüter Sébastien Caron kam zu seinem zweiten Shutout in dieser Saison und zu seinem 14. insgesamt in der Schweiz.

Biel gab in Genf ein wichtiges Lebenszeichen von sich, denn bei einer Niederlage wäre der Playoff-Zug wohl abgefahren gewesen. Nun liegen die Seeländer nur noch acht Zähler hinter dem letztjährigen Finalisten, der zum dritten Mal hintereinander verlor. Die Bieler, die bereits das erste Saisonduell in Genf (5:1) für sich entschieden hatten, mussten nach einer 3:0-Führung (30.) noch zittern, ehe in der 59. Minute Clarence Kparghai zum 4:2 ins leere Tor traf.

Im Kellerduell setzten sich die Rapperswil-Jona Lakers gegen Ambri-Piotta zu Hause 5:1 durch. Die Partie war früh vorentschieden, denn die Lakers führten nach neun Minuten 3:0.

Resultate: ZSC Lions - Lugano 0:5 (0:1, 0:3, 0:1). Genève-Servette - Biel 2:4 (0:2, 1:1, 1:1). Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 5:1 (3:0, 0:0, 2:1). SCL Tigers - Fribourg 3:5 (1:2, 2:1, 0:2).

Rangliste: 1. Kloten Flyers 40/93. 2. Davos 40/87. 3. Zug 39/75. 4. Bern 40/74. 5. SCL Tigers 40/66. 6. Fribourg 40/59. 7. ZSC Lions 40/55. 8. Genève-Servette 39/53. 9. Biel 41/45. 10. Lugano 40/41. 11. Rapperswil-Jona Lakers 41/39. 12. Ambri-Piotta 40/33.