EISHOCKEY: Zehn Gegentreffer

Gegen ein abgeklärt spielendes Dübendorf hat Weinfelden nicht den Hauch einer Chance. Nach der bisher wohl schlechtesten Saisonleistung muss sich der SC Weinfelden gleich mit 1:10 geschlagen geben.

Karin Reinert
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Weinfeldens Headcoach Christian Modes ist im Spiel gegen Dübendorf ratlos. (Bild: Mario Gaccioli)

Weinfeldens Headcoach Christian Modes ist im Spiel gegen Dübendorf ratlos. (Bild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. Der erste Treffer im 1.-Liga-Heimspiel des SC Weinfelden gegen Dübendorf fiel etwas glücklich bereits in der 4. Minute, als Stettler Dübendorf in Führung brachte. Danach übernahmen die Gäste das Spieldiktat und es wurde immer wieder brandgefährlich vor dem Tor der Trauben. Weinfelden wehrte sich lange geschickt und brachte die Scheibe immer wieder aus dem eigenen Drittel. Bei der ersten Strafe gegen das Heimteam fiel dann aber doch der zweite Treffer für die Glatttaler. In der 11. Minute verwertete Künzli einen Abpraller und nur drei Minuten später war es derselbe Spieler, der mit einem satten Schuss das 3:0 erzielte. Die Gäste erspielten sich auch in der Folge Chance um Chance und der vierte Treffer lag in der Luft. Dieser folgte dann in der 17. Minute durch Seiler.

Nach der ersten Pause machten die Glatttaler nicht mehr so viel Tempo, trotzdem fand das Spielgeschehen erneut mehrheitlich im Weinfelder Drittel statt. In der 25. Minute musste sich Torhüter Metzler ein weiteres Mal bezwingen lassen, was einen Torhüterwechsel zur Folge hatte. Eine kurz darauf folgende kleine Strafe nutzte Dübendorf dann erneut aus. Bührer erwischte Torhüter Nater in der 29. Minute mit einem schönen Schuss in die obere rechte Ecke. Nur zwei Minuten später klingelte es wieder, diesmal war Wüst auf Pass von Röthlisberger dafür verantwortlich. In der Folge bekamen die Gastgeber durch ein Powerplay etwas Luft und konnten sich für einmal im gegnerischen Drittel festsetzen, einen Treffer gab es jedoch nicht. Im Gegenzug nutzten die Gäste nur Sekunden nach Ablauf der Strafe einen Konter durch Celio zum 8:0 und kurz vor der Sirene erhöhte Künzli gar auf 9:0.

Ehrentreffer für die Trauben

Das Spiel war schon längst gelaufen und im Schlussdrittel taten sich die beiden Mannschaften nicht mehr weh. Das Stängeli wollten die Zürcher jedoch noch voll machen und dies taten sie erfolgreich in der 49. Minute, als Alena die Lücke fand und Nater, dem wohl die Sicht verdeckt war, keine Chance liess. Die Weinfelder erspielten sich nach wie vor einige gute Chancen, doch wie so oft hatten sie nicht das nötige Glück im Abschluss. Dies änderte sich dann im zweiten Powerplay für die Weinfelder Eishockeyaner, als sie gut aufgestellt den Puck im Drittel des EHC Dübendorf laufen liessen und J. Müller in der 54. Minute mit einem satten Schuss ab der blauen Linie Dübendorfs Torhüter zum 1:10 bezwingen konnte, was gleichbedeutend mit dem Schlussresultat war.

Für Weinfelden heisst es nun dieses Spiel abhaken und sich auf die nächste Partie gegen den EHC Uzwil konzentrieren.

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