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EISHOCKEY: «Wir wissen um unsere Chance»

Zum fünften Mal in Folge bestreitet der HC Thurgau das NLB-Playoff. Erstmals seit langem aber gehen Trainer Stephan Mair und sein Team mit berechtigten Hoffnungen in die Viertelfinalserie.
Matthias Hafen
Selbstbewusst, aber dennoch bescheiden ins Playoff: HCT-Coach Stephan Mair. (Bild: Andy Müller/Freshfocus)

Selbstbewusst, aber dennoch bescheiden ins Playoff: HCT-Coach Stephan Mair. (Bild: Andy Müller/Freshfocus)

Eine Playoff-Serie gegen Olten wäre in den vergangenen Jahren eine eindeutige Sache gewesen. In dieser Saison hat der HC Thurgau indes ein paar starke Argumente. Er ist als Sechster so gut klassiert wie seit 2004 nicht mehr. Er hat zum ersten Mal seit 2004 ein positives Torverhältnis. Und er realisierte mit sieben Auswärtssiegen in Folge ein Novum in der Clubgeschichte. Am Sonntag um 17.30 Uhr beginnen die Viertelfinals auswärts in Olten.

Stephan Mair, wie stolz sind Sie darauf, den HC Thurgau zur besten Qualifikation seit 14 Jahren geführt zu haben?
Mich macht stolz, wie sich die Mannschaft entwickelt hat. Mir geht es nicht primär um die Rangierung, sondern darum, dass das Team einen sichtbaren Schritt nach vorne tut. Wie schon in der vergangenen Saison waren wir in der zweiten Qualifikationshälfte besser. Das ist ein gutes Zeichen. Dennoch warne ich vor Selbstzufriedenheit. Denn sie bedeutet Stillstand. Man muss seinem Team immer wieder zeigen, wo es noch besser werden kann.

Inwiefern war Olten Ihr Wunschgegner fürs Playoff?
Es wäre vermessen, wenn wir von einem Wunschgegner sprechen würden. Wir tun gut daran, mit Bescheidenheit an diese Best-of-7-Serie heranzugehen. Es ist gefährlich, wenn man sich ein Team als Wunschgegner einredet. Dann meint man schnell einmal, es werde gar nicht so schwierig.

Wie schwierig wird es denn für Thurgau im Viertelfinal?
Olten hat die ganze Saison unter seinen Möglichkeiten gespielt. Die Mannschaft ist besser, als es der Saisonverlauf vermuten lässt.

Aber erstmals seit langem steigt der HCT mit der realistischen Chance ins Playoff, die Halbfinals zu erreichen.
Wir haben Olten schon zweimal bezwungen in dieser Saison – einmal zu Hause und einmal auswärts. Wir wissen also, dass wir eine Chance haben. Und wir müssen auch daran glauben, sonst bringt alles nichts. Wir haben diese Saison so konstant gut gespielt, dass wir uns auf unser Spiel konzentrieren können und nicht vom Gegner abhängig sind.

Was halten Sie davon, dass sich der EHC Olten im Hinblick auf das Playoff mit einem dritten Ausländer und dem früheren NLA-Stürmer Alban Rexha verstärkt hat?
Das kann auch nach hinten losgehen. Die Spieler, die nicht zum Einsatz kommen, müssen bei Laune gehalten werden. Das mag gut gehen, solange du erfolgreich bist. Wenn es aber harzt, dann wird die Situation schwierig.

Also bedauern Sie nicht, dass Ihnen keine derartige Verstärkung zur Verfügung steht?
Nein, überhaupt nicht. Wir sind als Team gefestigt. Wenn jemand als Verstärkung in Frage käme, dann nur Spieler, die schon mit uns gespielt haben diese Saison. Zum jetzigen Zeitpunkt neue Spieler ins Kader einzubauen, finde ich problematisch. Zudem wäre es auch nicht fair jenen gegenüber, die uns ins Playoff gebracht haben.

Was ist vom NLA-Partner­team Davos zu erwarten?
Das kann ich nicht sagen.

Brauchen Sie überhaupt Verstärkung aus Davos?
Natürlich wäre der eine oder andere Spieler eine Verstärkung. Aber diesbezüglich sind wir total abhängig vom HC Davos.

Was erwarten Sie vom diesjährigen Playoff?
Es wäre nun Zeit, den nächsten Schritt zu tun und eine Runde zu überstehen.

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