EISHOCKEY: Weiterer Schritt Richtung Playoff

Im vierten Saisonspiel gegen Leader Langenthal gelingt Thurgau der erste Sieg. Beim 2:0 bleibt Goalie Janick Schwendener zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer.

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Für Langenthal war es nach zuvor drei klaren Erfolgen die erste Niederlage gegen die Ostschweizer. Der souveräne Tabellenführer musste das Eis nach zuletzt sechs Siegen in Folge erstmals wieder als Verlierer verlassen und blieb erstmals in dieser NLB-Qualifikation ohne Torerfolg. Die Chancen sind gross, dass die beiden Teams in den Playoff-Viertelfinals wieder aufeinandertreffen.

Die Thurgauer mussten im Startabschnitt lange Zeit unten- durch. Der Leader dominierte das Geschehen mehrheitlich und kam zu deutlich mehr Abschlüssen. Aber Goalie Janick Schwendener, der nahtlos an die starke Leistung vom Freitag in Winterthur anknüpfte, meisterte sämtliche Prüfungen. Einzig beim Pfostenschuss von Tim Gerber in der achten Minute musste er auch etwas Glück beanspruchen. Die Gastgeber fanden erst in der Endphase besser ins Spiel, primär begünstigt von drei Strafen gegen die Oberaargauer. Wirklich ­gefährlich wurde es vor Marco Mathis allerdings selten.

Führungstreffer in Überzahl

Dies änderte sich im Mitteldrittel. Schon nach knapp zwei Minuten kam Alan Bahar dem 1:0 sehr nahe, doch blockierte Mathis den Abschluss. Auf der anderen Seite beklagten die Gäste beim Lattentreffer von Verteidiger Aurélien Marti zum zweiten Mal Pech. Kurz darauf kam Thurgau zu seinem vierten Powerplay. Und dieses Mal nutzten die Ostschweizer die Chance. Adrian Brunner musste in der 25. Minute ein ­Zuspiel von Eric Arnold nur noch über die Linie schieben. Ab diesem Zeitpunkt war Zunder im Spiel, und die Unparteiischen sprachen bis zur zweiten Pause zehn Strafen aus. Thurgaus Mike Vaskivuo kassierte dabei für einen Check gegen den Kopf von Jeffrey Füglister eine Matchstrafe. Zu Beginn des dritten Drittels übernahm der Leader das Spieldiktat wieder, und Thurgau war in erster Linie mit Defensivaufgaben beschäftigt. Schliesslich entschied jedoch Silvan Wyss die Partie 45 Sekunden vor Schluss mit einem sehenswerten Treffer via Bande ins leere Tor.

Markus Rutishauser