EISHOCKEY: Unvollständig nach Olten

Der HC Thurgau muss praktisch für die ganze Saisonvorbereitung auf Adrian Brunner und Alain Bahar verzichten.

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Die erste Hiobsbotschaft erreichte Thurgaus Trainer Stephan Mair schon im ersten Eistraining. Alain Bahar fiel mit einer hart­näckigen Wadenverletzung aus. Bis zu drei Monaten wird der Verteidiger fehlen. Bei optimalem Heilungsverlauf sei ein Einstieg in den Trainings- und Spielbetrieb nach sechs Wochen schon wieder möglich, wie der Club auf seiner Internetseite schreibt.

Auch für Brunner ist der Saisonstart fraglich

Nach dem ersten Testspiel kam der nächste Schock für Headcoach Mair. Adrian Brunner verletzte sich in der Begegnung mit dem DEL-Club Schwenninger Wild Wings am Oberschenkel. Die medizinischen Untersuchungen haben ergeben, dass sich Brunner einen Muskelfaserriss zugezogen hat und dem NLB-­Team sicherlich die nächsten vier Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Ob Brunner für den Saisonstart am Freitag, 15. September, daheim gegen Rapperswil-Jona wieder fit sein wird, ist noch offen. Jedenfalls wird den Thurgauern in der gesamten Saisonvorbereitung ein Stürmer fehlen, der zu den Stützen der Mannschaft zählt.

Neher und Steiner treffen einmal mehr

In diesen Tagen bestreitet der HC Thurgau ein Turnier in Olten. Die gestrige Partie gegen den Gast­geber und deutlich höher einzuschätzenden Ligakonkurrenten ging 3:4 verloren. Patrick Parati, Lars Neher und im Powerplay Daniel Steiner trafen für die ­Ostschweizer. Mair gefiel der Auftritt seiner Equipe, sah er doch «eine deutliche Steigerung zum Ravensburg-Spiel». Weitere Verletzte hatte der Trainer nicht zu beklagen. Heute um 16.30 Uhr spielt Thurgau erneut im Kleinholz gegen Freiburg aus der DEL 2. Am Samstag findet dann das Platzierungsspiel statt. (mat)