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EISHOCKEY: Thurgauer Siegesserie hält an

Der HC Thurgau gewinnt in der Swiss League sein siebtes Spiel in Folge. Gegen Winterthur resultiert in einer über weite Strecke fahrigen Begegnung ein 5:2-Erfolg.

Die einen warten aufs Playoff, die anderen auf die Ferien. Kaum verwunderlich verkam der siebte Saisonvergleich zwischen Thurgau und Winterthur phasenweise zur Kehrauspartie. Den Defensivaufgaben wurde auf beiden Seiten wenig Beachtung geschenkt, spielen und spielen lassen war Trumpf. Erst ein Thurgauer Doppelschlag von Cam Braes (45.) und Eric Arnold (47.) im Schlussdrittel spiegelte schliesslich die eigentlichen Stärkeverhältnisse: Thurgau ist Vierter mit nun 75 Punkten, Winterthur Zehnter mit 33 Punkten.

Selbstbewusst nahmen die Thurgauer die Favoritenrolle an und versuchten vom ersten Puckeinwurf an, das Tempo hochzuhalten. Zwei gefährliche Abschlussversuche bereits in der Startminute unterstrichen dies. Dem schnellen Spiel des Heimteams fehlte aber zu oft die Präzision. Dies spielte den Winterthurern in die Stöcke. Sie mussten nicht das Spiel machen und konnten einfach auf Fehler des Gegners reagieren. Dass ihnen dies behagt, hatten sie bereits beim letzten Auftritt in Weinfelden gezeigt. Ihr schnörkelloses Spiel mit möglichst raschen Abschlussversuchen hatte ihnen damals einen diskussionslosen 4:1-Sieg gebracht.

Tim Wieser und Anton Ranov vergaben im Startdrittel die besten Chancen ihres Teams. Beide kamen jeweils allein vor Thurgaus Goalie Janick Schwendener in Puckbesitz. Auf der Gegenseite konnten Arnold und Jaedon Descheneau zwei herrliche Thurgauer Angriffskombinationen nicht erfolgreich abschliessen. Wie Schwendener zeigte sich auch Winterthurs Goalie Remo Oehninger auf der Höhe seines Könnens.

Winterthur agierte als Spielverderber

Die Winterthurer gefielen sich auch im Mitteldrittel in ihrer Rolle als Spielverderber. Selbst durch einen Zwei-Tore-Rückstand liessen sie sich die Laune nicht verderben. Marco Lehmann gelang nur Sekunden nach Andri Spillers 2:0 der Anschlusstreffer. Dabei schienen die Thurgauer kurz nach Spielmitte das Resultat auf Sieg gestellt zu haben. Yannick Hänggi hatte in der 29. Minute zum 1:0 getroffen und nur knapp vier Minuten später hatte Lars Neher Sturmpartner Spiller mit einem genialen Querpass den Abschluss ins leere Tor ermöglicht.

Mehr Konzentration wird gebraucht

Drei Spiele stehen für Thurgau noch an. Dabei besteht immer noch die Chance, sich mit Platz drei oder vier das Heimrecht im Viertelfinal zu sichern. Dazu müssen die Eishockeyspieler von Trainer Stephan Mair aber die Konzentration wieder hochfahren. Denn das Restprogramm ist anspruchsvoll. Am Mittwoch geht es nach Rapperswil-Jona, am Freitag kommt Langenthal nach Weinfelden und den Abschluss bildet am kommenden Sonntag das Gastspiel in La Chaux-de-Fonds. Als Vierter liegt Thurgau einen Punkt hinter Ajoie, der Fünfte Olten ist punktgleich mit den Thurgauern. Die beiden Rivalen haben allerdings eine Partie mehr absolviert. Wie Thurgau hat Schlussgegner La Chaux-de-Fonds noch drei Spiele vor sich, das mit seinen 71 errungenen Punkten den Thurgauer ebenfalls noch sehr gefährlich werden kann.

Thomas Werner

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