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EISHOCKEY: Thurgau kann auch zaubern

Der HC Thurgau punktet zum fünften Mal in Serie. Gegen La Chaux-de-Fonds gewinnt die Mannschaft von Trainer Stephan Mair souverän mit 6:1 und klettert in der NLB-Tabelle auf Platz vier hoch.
Thomas Werner
Lars Neher erzielte gegen La Chaux-de-Fonds zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. (Bild: Mario Gaccioli (Weinfelden, 15. Oktober 2017))

Lars Neher erzielte gegen La Chaux-de-Fonds zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. (Bild: Mario Gaccioli (Weinfelden, 15. Oktober 2017))

Thomas Werner

sport

@thurgauerzeitung.ch

Es ist eine gute Woche für den HC Thurgau. Nach dem Punktgewinn bei Leader Rapperswil-Jona bezwang die Mannschaft von Trainer Stephan Mair mit La Chaux-de-Fonds ein Spitzenteam der Liga in überzeugender Manier. Die Saison ist zwar noch lang, aber so wie die Thurgauer aktuell auftreten, stellt sich kaum die Frage «Playoff ja oder nein?», sondern die Frage «Von welcher Position aus kann der HCT das Playoff in Angriff nehmen?».

Selbstbewusst waren die Thurgauer vom ersten Puck- einwurf an. Die Gäste nahmen die Herausforderung an und so kamen die 978 Zuschauer in der Weinfelder Güttingersreuti vor allem im Startdrittel in den Genuss eines temporeichen Hin-und-Her. Mit dem besseren Ende für die Thurgauer.

Effiziente Thurgauer im Startdrittel

Denn wenn’s läuft, dann läuft’s. Zweimal hatte La Chaux-de-Fonds in den ersten 20 Minuten die Gelegenheit, sich in Überzahl zu versuchen. Trotz bester Abschlussmöglichkeiten musste sich Thurgaus Goalie Janick Schwendener aber nicht bezwingen lassen. Auf der anderen Seite genügte den Gastgebern ihre einzige gute Aktion im Powerplay zum Führungstreffer. Andri Spiller veredelte in der siebten Minute eine präzise Vorlage von Jaedon Descheneau. Nur 46 Sekunden später erhöhte Eric Arnold auf 2:0. Es war dies der Lohn dafür, dass die Mannschaft von Trainer Stephan Mair sofort nachsetzte. Kurz vor der ersten Pause erhielt auch das erfolgreiche Konterspiel aus dem Spiel in Rapperswil-Jona seine Fortsetzung. Diesmal profitierte Descheneau von der Vorarbeit von Topskorer Cam Braes. In den beiden Kanadiern verfügt der HCT nach Jahren wieder einmal über ein Ausländerduo, das in einem Spiel die Differenz ausmachen kann. Nicht zuletzt deshalb, weil Descheneau und Braes auch defensiv ihren Mann stehen.

Weniger gefallen haben dürfte dem Thurgauer Trainer, dass seine Spieler in ihrem Übermut immer wieder die Grenzen der «Legalität» überschritten. So musste sich sein Team zu Spielmitte während sechs Minuten von La Chaux-de-Fonds in Unterzahl dominieren lassen. Dank etwas Glück und Goalie Schwendener blieb es bei einem Gegentor durch John McFarland. Diesen Gegentreffer korrigierte Thurgau postwendend mit dem 4:1. Lars Neher lief in einen Abschlussversuch von Toms Andersons und lenkte den Puck ins Tor.

Bis zum Schluss hochkonzentriert

Als Neher nach lediglich 59 Sekunden im Schlussdrittel auf 5:1 erhöhte, war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Neuerdings halten die Thurgauer auch nach einer deutlichen Führung die Konzentration hoch. Und schliesslich begannen sie im Powerplay gar noch zu zaubern. Adrian Brunner traf zum 6:1. Kaum einer in der «Gütti» dürfte sich an einen derart souveränen Erfolg gegen La Chaux-de-Fonds erinnert haben. Die Neuenburger waren in den vergangenen Jahren stets ein zäher Widersacher.

Weiter geht’s für die Thurgauer am Dienstag, wenn in Küsnacht der erste Saisonvergleich mit den GCK Lions auf dem Programm steht.

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