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EISHOCKEY: Thurgau doppelt nach

Der HC Thurgau feiert seinen zweiten Sieg in Serie. Nach dem 1:0 nach Verlängerung beim HC Ajoie bezwingt er daheim den zuvor auswärts zweimal siegreichen EHC Olten dank einer couragierten Leistung mit 3:2.
Markus Rutishauser
Thurgaus kanadischer Stürmer Cam Braes sorgte immer wieder für Aufregung vor dem Oltner Tor. (Bild: Mario Gaccioli)

Thurgaus kanadischer Stürmer Cam Braes sorgte immer wieder für Aufregung vor dem Oltner Tor. (Bild: Mario Gaccioli)

Markus Rutishauser

sport@thurgauerzeitung.ch

In der Tabelle der NLB kletterten die Thurgauer damit über den Trennstrich auf Rang sechs. Nach zwei Niederlagen gegen Rapperswil-Jona (0:3) und Visp (1:4) war das erste Erfolgserlebnis auf eigenem Eis ein wichtiges Lebens­zeichen. Dabei hinterliess die Mannschaft einen gefestigten Eindruck. Mehrheitlich spielte Thurgau auf Augenhöhe mit dem ambitionierten Team des schwedischen Trainers Bengt-Ake Gustafsson und zeigte einen deutlichen Aufwärtstrend an.

Der Favorit erwischte zwar den besseren Start, doch dem Führungstreffer näher standen die Thurgauer, als in der fünften Minute der Pfosten für den ­geschlagenen Goalie Matthias Mischler rettete. Tim Stapleton eröffnete den Torreigen wenig später nach einem Doppelpass.

Thurgau reagiert postwendend

Allerdings durften sich die Oltner nur gerade 48 Sekunden über das 1:0 freuen, dann glich Thurgaus Kanadier Jason Descheneau auf Pass seines Landsmannes Cam Braes aus. Fortan besassen die Einheimischen ein Chancenplus. Bis zur ersten Strafe des Spiels gegen Descheneau in der 18. Minute. Olten konnte diese Überzahl auch deshalb nicht in etwas Zählbares ummünzen, weil der gefährliche Stapleton kurz vor Drittelsende eine erstklassige Chance ausliess. Zu Beginn des Mitteldrittels schienen die bis dahin auswärts zweimal erfolgreichen Oltner ihre Komfortzone zu verlassen. Die Gastgeber gerieten unter Druck, blieben aber mit schnörkellosen Kontern gefährlich. Nachdem Daniel Steiner kurz zuvor noch an Mischler gescheitert war, bejubelten die Thurgauer kurz darauf das verdiente 2:1. Patrick Brändli wurde im Slot von hinter dem Tor von Michael Loosli bedient und traf mittels Direktabnahme. Eigentlich hätte der HCT seine Führung ausbauen müssen, doch weder Descheneaus Chance aus kurzer Distanz noch eine 79-sekündige doppelte Überzahl wurden genutzt. Zumindest defensiv blieb die Mair-Truppe aber stabil und überstand so auch eine vierminütige Unterzahl unmittelbar vor der zweiten Sirene.

Doppelte Überzahl führt zum 3:1

Ein erneutes Powerplay war der Ursprung zum 3:1 in der 44. Minute. In doppelter Überzahl war es Braes, der Goalie Mischler in der kurzen Ecke erwischte. Die Thurgauer kontrollierten danach den Gegner und das Spiel. Bis zur 52. Minute. Dann entstand nochmals Spannung. Oltens Devin Muller verkürzte im Powerplay zum 2:3. In den letzten Minuten drückten die Gäste vehement auf den Ausgleich. Aber auch ein zusätzlicher Feldspieler in den letzten 46 Sekunden konnte ihre Niederlage nicht mehr verhindern.

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