EISHOCKEY: SC Weinfelden bringt 3:1 nicht über die Runde

Beim 3:4 nach Verlängerung in Uzwil muss sich der 1.-Liga-Club mit einem Punkt begnügen.

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Der stark aufgerüstete EHC Uzwil war beim 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen den SC Wein­felden auf gütige Schützenhilfe der Thurgauer Gäste angewiesen. Zwei der vier Uzwiler Tore wurden von Weinfelder Spielern durch Ablenker ins eigene Tor erzielt. Gleichwohl hatten es die Weinfelder aber selber in der Hand, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Uzwiler gingen in der siebten Minute durch Müller in Führung. Nachdem Weinfeldens Alena zwei Minuten später zum Ausgleich getroffen hatte, brachte Schläppi die Gäste in der 16. Minute mit einem Shorthander 2:1 in Führung. Weinfelden startete in Überzahl ins Mitteldrittel, und Gemperli nutzte diese Chance auf Zuspiel von Dolana zum 3:1. Kurz darauf verkürzte jedoch Uzwils Broder im Powerplay auf 2:3. Das von zahlreichen Strafen geprägte Mitteldrittel endete nach einem weiteren Tor für Uzwil 3:3. In diesem Abschnitt hatten die Weinfelder einfach zu wenig aus ihren Chancen gemacht.

Im Schlussdrittel hätten die Thurgauer den Sack zumachen müssen. Chancen waren erneut genügend vorhanden, doch entweder scheiterten die Weinfelder am gegnerischen Goalie, der eigenen Unfähigkeit oder gar mehrfach auch an der Torumrandung. In einer nervenaufreibenden Schlussphase, in der Weinfelden das Spieldiktat unerklär­licherweise den Gastgebern überliess, scheiterte auch Uzwil Mal für Mal am Weinfelder Torhüter oder am Torpfosten. Somit ging es in die Verlängerung, und da machten die St. Galler nach nur 25 Sekunden kurzen Prozess und sicherten sich mit einem sehenswerten Treffer durch Grigioni den Zusatzpunkt. (rek)