EISHOCKEY: Regio League wird zur grossen Herausforderung

Morgen beginnt die Meisterschaft im 1.-Liga-Eishockey und damit der Kampf um die begehrten Playoff-Plätze. Die Konkurrenz wird stärker denn je sein.

Ralf Rüthemann
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Die Weinfelder Verteidigung wird in der kommenden Saison viel zu tun haben, vor allem gegen Dübendorf (gelb). (Bild: Mario Gaccioli)

Die Weinfelder Verteidigung wird in der kommenden Saison viel zu tun haben, vor allem gegen Dübendorf (gelb). (Bild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. Die morgen beginnende 1.-Liga-Meisterschaft wird keine gewöhnliche sein: Die besten vier Teams steigen in die Swiss Regio League auf, die in einem Jahr eingeführt wird – als Liga zwischen Nationalliga B und 1. Liga. Was für Clubs wie den EHC Dübendorf eine freudige Tatsache ist, wird für andere wie den SC Weinfelden zum grossen Problem. «Viele Teams haben gross aufgerüstet, aber da können wir mit unserem Budget nie und nimmer mithalten», sagt SCW-Headcoach Christian Modes. Trotzdem haben sich die Trauben ein vergleichsweise hohes Ziel gesetzt: «Wir wollen Platz acht und damit die Playoffs erreichen.» Für Weinfelden beginnt die Meisterschaft morgen um 17 Uhr auswärts beim EC Wil.

Konstanz noch nicht gefunden

Der EHC Frauenfeld braucht laut Trainer Mäni Marbach noch etwas Zeit, um die Konstanz im Spiel zu finden. «Es ist ein stetiger Findungsprozess», sagt Marbach. «Wir arbeiten daran.» Frauenfelds Meister-Trainer aus dem Jahr 2009 will von Spiel zu Spiel schauen, wie er sagt. «Tatsache ist, dass wir elf Mannschaften in der 1. Liga sind und jeder von den Playoffs träumt.» Bezüglich der Swiss Regio League hegt der EHCF laut Marbach keine Ambitionen.

Die Meisterschaft beginnt morgen um 17.30 Uhr in Frauenfeld mit dem Thurgauer Derby gegen die Pikes EHC Oberthurgau.

Pikes wollen in die Swiss Regio League

Bei den Pikes blickt man sehr zuversichtlich auf die 1.-Liga-Meisterschaft: «Es ist eine klare Entwicklung erkennbar und es läuft so, wie ich es mir vorgestellt habe», sagt Headcoach Patrick Henry. «Aber bis jetzt sind noch keine Punkte vergeben worden, die Resultate werden es dann zeigen.» Anders als der SC Weinfelden und der EHC Frauenfeld setzen sich die Pikes zum Ziel, die Qualifikation für die Swiss Regio League zu schaffen. «Wir sind uns der grossen Konkurrenz bewusst, doch wir vertrauen in uns selber und in unserer Arbeit», sagt Henry. Verbesserungspotenzial stellt er bei den individuellen Fehlern der Spieler fest. «Wenn man sieht, wie ausgeglichen die Liga ist, werden am Ende diejenigen gewinnen, die weniger Fehler machen. Das wird absolut entscheidend sein», sagt Henry.