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EISHOCKEY: Pikes verlieren Thurgauer Derby

Knapp mit 4:5 haben die Pikes EHC Oberthurgau das Thurgauer Derby gegen den EHC Frauenfeld verloren. Gut vier Minuten vor Spielende gaben die Oberthurgauer ihre 4:2-Führung aus der Hand.
Hansruedi Vonmoos
René Stüssi von den Pikes EHC Oberthurgau (blau) liefert sich ein Duell mit dem Frauenfelder Michel Grolimund. (Bild: Mario Gaccioli)

René Stüssi von den Pikes EHC Oberthurgau (blau) liefert sich ein Duell mit dem Frauenfelder Michel Grolimund. (Bild: Mario Gaccioli)

EISHOCKEY. In einem spektakulären 1.-Liga-Thurgauer-Derby verlieren die Pikes EHC Oberthurgau gegen den EHC Frauenfeld im heimischen EZO in Romanshorn knapp mit 4:5 (1:2, 1:0, 2:3). Weshalb die über weite Strecken der Partie zumindest ebenbürtigen Hechte eine 4:2-Führung gut vier Minuten vor Spielende noch weggeworfen haben, bleibt allerdings rätselhaft.

Die Pikes starteten denkbar schlecht in die Partie, bereits nach 49 Sekunden lag der EHC Frauenfeld mit 1:0 in Führung. Pargätzi hatte von einer Unaufmerksamkeit in der Pikes-Defensive profitiert. Die Platzherren waren natürlich zunächst konsterniert und kamen in den folgenden Minuten sofort unter Druck. Als dann aber wenig später der EHC Frauenfeld in Unterzahl geriet, zeigten die Hechte ein schönes Powerplay, welches D. Gartmann mit dem Ausgleichstreffer für die Oberthurgauer abschloss. In der 9. Minute entschied sich der Head-Schiedsrichter für einen Penalty gegen die Pikes: Geiser liess sich diese Chance nicht nehmen und brachte die Kantonshauptstädter erneut in Führung. Ab diesem Moment erhöhten die Gäste sofort wieder den Druck. Es blieb jedoch bei der knappen Führung.

Im Mitteldrittel war es zunächst der EHC Frauenfeld, welcher dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Begünstigt wurden die Kantonshauptstädter durch eine 2-Minuten-Strafe gegen die Hechte ganz zu Beginn des Drittels. Als dann aber die Pikes begannen, dagegenzuhalten und Routinier Stüssi in der 29. Minute den Ausgleichstreffer zum 2:2 erzielte, waren es dann plötzlich die Hechte, welche das Spieldiktat in die Hand nahmen.

Natürlich blieb auch der EHC Frauenfeld mit seinen schnellen Gegenstössen weiterhin brandgefährlich. Am Spielstand änderte sich aber vorerst nichts mehr und so ging es mit einem 2:2-Unentschieden in die zweite Drittelspause.

Intensives und kampfbetontes Spiel

Auch im letzten Drittel zeigten die beiden Mannschaften den Fans ein intensives, kampfbetontes Spiel, wobei es in diesem Spielabschnitt zunächst die Pikes waren, welche die entscheidenden Akzente setzten. In der 46. Minute erzielte Brändli die erstmalige Führung für die Platzherren. Als dann Schläppi ein perfektes Zuspiel von Beer verwertete und sein Team so zur 4:2-Führung brachte, schien das Spiel zugunsten der Oberthurgauer gelaufen zu sein.

Dem war aber nicht so, denn die Platzherren schienen nun trotz der klaren Führung plötzlich in eine kollektive Schockstarre zu fallen. Die Frauenfelder spürten dies sofort und setzten in der restlichen Spielzeit vehement Druck auf. Folge davon waren die zwei Tore durch Pieroni zum 4:4-Ausgleich. Die Pikes waren nun ganz offensichtlich nicht mehr in der Lage, das drohende Unheil noch abzuwenden. So war es dann Schoop, welcher den Siegtreffer für den EHC Frauenfeld erzielte.

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