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EISHOCKEY: Penalty besiegelt Weinfeldens Abstieg

Trotz intensiver Gegenwehr bis zuletzt verliert der Thurgauer 1.-Liga-Club das entscheidende Playout-Spiel auswärts gegen Uzwil 3:4.
Betretene Gesichter bei den Weinfelder Spielern nach dem harten Verdikt. (Bild: Urs Nobel)

Betretene Gesichter bei den Weinfelder Spielern nach dem harten Verdikt. (Bild: Urs Nobel)

Fünf Jahre nach dem Aufstieg in die 1. Liga muss der SC Weinfelden den bitteren Gang zurück in die 2. Liga antreten. Im fünften und entscheidenden Playout-Spiel in Uzwil konnten die Thurgauer nicht mehr an die Leistungen der vorausgegangenen Spiele anknüpfen. Ein Penalty von Uzwils Hohlbaum in der 57. Minute bedeute schliesslich das 4:3-Schlussresultat und begrub die letzten Hoffnungen auf den Ligaerhalt.

Noch zu Beginn der Saison waren die Verantwortlichen positiv gestimmt, konnte der SC Weinfelden nach zwei mageren Jahren, als er zum Teil nur mit zehn Feldspielern Meisterschaftsspiele bestreiten musste, doch endlich wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen. Mit einem 22-Mann-Kader sowie der Aussicht auf Leihspieler vom HC Thurgau und den Elite-B-Junioren von Rapperswil-Jona waren die Voraussetzungen so gut wie lange nicht mehr. Dass die Mannschaft die Qualität für die 1. Liga gehabt hätte, zeigten Punktegewinne gegen die Spitzenteams Wetzikon, Bellinzona und Arosa. Umso grösser ist jetzt die Enttäuschung bei SCW-Präsident Andreas Gerber: «Vor allem, weil sich das Team nach dem 0:2-Rückstand grossartig in die Playout-Serie zurückgekämpft hatte und das Momentum vor dem letzten Spiel auf unserer Seite war.» Doch es gelte jetzt, nach vorne zu schauen. «Da wir seit längerer Zeit zweigleisig planen, bin ich zuversichtlich, dass wir eine 2.-Liga-Mannschaft zusammenstellen können, die vorne mitspielen wird.»

Und vielleicht ist es auch eine Chance, den finanziell arg gebeutelten Verein nun in Ruhe auf Vordermann zu bringen sowie sich noch intensiver um die sieben Nachwuchsstufen zu kümmern. Zuletzt stieg der SC Weinfelden 2011 in die 2. Liga ab und schaffte den Wiederaufstieg zwei Jahre später. Dieses Unterfangen dürfte künftig mit der Zusammenlegung der drei 1.-Liga-Gruppen in zwei überregionale Gruppen und demzufolge weniger Teams schwieriger zu realisieren sein.

Karin Reinert

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