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EISHOCKEY: Mit dem Rücken zur Wand

Im 1.-Liga-Playoff könnten heute die ersten Entscheidungen fallen. Während ein Ausscheiden der Pikes Oberthurgau in Wetzikon erwartet wird, kämpft Frauenfeld daheim gegen Wil um das Abwenden einer Schmach.

Nie hatte der EHC Frauenfeld in dieser Saison eine Baisse. Auf Niederlagen wurden stets Antworten gefunden. Am Ende der 1.-Liga-Qualifikation resultierte in einer engen Spitzengruppe Platz drei hinter Wetzikon und Bellinzona. Sollte sich nun das Tief ausgerechnet im Playoff über Frauenfeld festsetzen?

0:2 liegt die Mannschaft von Trainer Emanuel Marbach in der Best-of-5-Serie gegen den EC Wil zurück. Verliert sie auch das zweite Heimspiel, heute Samstag um 17.30 Uhr, dann wäre die Saison für den Titelverteidiger schon nach den Viertelfinals zu Ende. Und das ist gar nicht mehr so abwegig. Konnte die 1:5-Auftaktniederlage gegen den Tabellensechsten noch als «verschenktes Spiel» betrachtet werden, wie Trainer Marbach sagt, so zeigte sich am Donnerstag in Wil, dass die St. Galler ein ganz hartnäckiger Playoff-Gegner sind. Die Entscheidung zum 3:2 fiel erst in der vierten Minute der Verlängerung, dürfte die Frauenfelder aber gerade deshalb umso mehr schmerzen. Nervosität macht sich bei Marbach hingegen nicht breit. «Wir spielten am Donnerstag wieder mit Stolz und Herz. Es fehlte einzig das Wettkampfglück.» Der Trainer ist überzeugt, dass Frauenfeld den Weg aus der misslichen Lage finden wird. «Und dann kommen wir umso stärker da heraus.»

Haben die Pikes ihr Pulver verschossen?

Auch die Pikes Oberthurgau stehen nur eine Niederlage vor dem Playoff-Aus. Im Duell zwischen dem Tabellenachten aus Romanshorn und dem Qualifikationssieger aus dem Zürcher Oberland musste allerdings von einem solchen Szenario ausgegangen werden. Zu gross ist die qualitative Differenz der beiden Kader. Im Auftaktspiel in Wetzikon waren die Pikes noch nahe am Exploit, führten nach einem Drittel 2:0 und wurden bei der 3:6-Niederlage erst in den Schlussminuten distanziert. Nimmt man die zweite Viertelfinalpartie zum Massstab, scheint es aber, als hätten die Oberthurgauer ihr Pulver in dieser Best-of-5-Serie verschossen. 1:5 lautete das Verdikt in der strafenreichen Begegnung am Donnerstag in Romanshorn. Anders als noch im ersten Spiel wurden die Pikes über das ganze Spiel hinweg dominiert. Den einzigen Treffer realisierte das Team von Trainer Christian Strasser in der 37. Minute zum 1:3 – und das, als gleich zwei Wetziker auf der Strafbank sassen. Eine letzte Chance zur Korrektur haben die Pikes heute um 17.30 Uhr in Wetzikon.

Matthias Hafen

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