Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EISHOCKEY: Lehrlinge zeigen, wie’s geht

Der HC Thurgau verliert auch sein zweites Heimspiel gegen die EVZ Academy. Im ersten Drittel kassiert der NLB-Sechste gegen den Nachwuchs des NLA-Clubs vier Tore.
Matthias Hafen
Verletzungspause vorbei: Auch Adrian Brunner (gegen EVZ-Topskorer Philip Rondahl) kann die Niederlage nicht verhindern. (Bild: Mario Gaccioli)

Verletzungspause vorbei: Auch Adrian Brunner (gegen EVZ-Topskorer Philip Rondahl) kann die Niederlage nicht verhindern. (Bild: Mario Gaccioli)

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Spiele gegen die EVZ Academy sind nirgendwo ein Kassenschlager. Beim HC Thurgau scheut sich das Publikum jedoch zu Recht davor. Der NLB-Sechste verlor in dieser Saison bereits sein zweites Heimspiel gegen die Academy. Nach einer kuriosen Partie unterlagen die Thurgauer diesmal 4:5. Damit verpassen sie nicht nur das Vorrücken auf Platz fünf. Mit dieser Niederlage machen sie auch den 6:5-Exploit in Rapperswil-Jona vom vergangenen Dienstag praktisch wertlos.

Dabei hatte es so gut begonnen. Zu gut vielleicht. Nach lediglich 123 Sekunden lag der HCT 1:0 in Führung. Cam Braes traf im Powerplay. Weitere 150 Sekunden später aber war der Gleichstand wieder hergestellt. Fabian Haberstich nutzte ein Durcheinander in der Thurgauer Abwehr zum 1:1. Die HCT-Defensive hatte gestern Abend so ihre liebe Mühe mit dem unkonventionell aufspielenden Gegner.

Trainer Mair schon früh zum Time-out gezwungen

Die EVZ Academy zog ein verblüffend einfaches Spiel auf, vertändelte keine Zeit mit dem Aufbau, suchte stattdessen den direkten Weg aufs Tor. Das sah nicht immer hochklassig aus, war aber ungemein effizient. Mit einem Doppelschlag in der zwölften Minute erhöhten die Gäste auf 3:1. Der HC Thurgau agierte in dieser Phase so konfus, dass sich Trainer Stephan Mair gezwungen sah, sein Time-out zu nehmen. Die Folge? Zugs David Eugster vergab Sekunden später aus bester Position das 4:1.

Die Thurgauer brauchten die gütige Mithilfe der EVZ-Lehrlinge, um ins Spiel zurückzufinden. Als Fabio Arnold auf der Strafbank sass, fiel das 2:3. Es war ein Eigentor von Zugs Yves Brantschen. Der HCT hatte dadurch wieder Schwung und kam wenig später durch David Wildhaber zum 3:3. Man glaubte, der Favorit hätte das Spiel nun im Griff. Doch dann patzte auch noch Goalie Janick Schwendener. Kurz vor der ersten Drittelspause liess er sich trotz freier Sicht von Timo Haussener erwischen – 3:4. Dass es nicht in diesem Stil weitergehen konnte, war allen klar. Doch die vier Gegentore aus dem ersten Drittel entpuppten sich als zu grosse Hypothek für den HCT.

13 Sekunden nach der Pause klingelt es schon wieder

Zumal die Thurgauer 13 Sekunden nach Wiederanpfiff das 3:5 kassierten. Wieder war Mairs Equipe nicht bei der Sache. Andri Spiller brachte 59 Sekunden später mit dem 4:5 zwar Hoffnung zurück, doch nun zeigte die Academy, dass sie auch verteidigen kann. Dabei stand ihr zweimal das Glück zur Seite, das Eric Arnold (36.) und Sami El Assaoui (56.) im Abschluss fehlte. Arnolds 5:5 wurde nur aberkannt, weil der Referee die Partie zu früh unterbrochen hatte. Es war das Einzige, was der HCT in diesem Spiel beklagen konnte. Alles andere hatte er sich selbst eingebrockt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.