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EISHOCKEY: Kaum gebrüllt, Löwe

Der HC Thurgau zeigt im dritten Playoff-Spiel gegen Olten den ersten emotionslosen Auftritt und verliert 1:4. Damit liegt er in der Viertelfinalserie vor dem Heimspiel morgen um 17.30 Uhr 1:2 in Rückstand.
Matthias Hafen, Olten
Thurgaus Verteidiger David Wildhaber (links) wehrt sich gegen Oltens Torschützen zum 1:0, Remo Hirt. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus (Olten, 25. Februar 2018))

Thurgaus Verteidiger David Wildhaber (links) wehrt sich gegen Oltens Torschützen zum 1:0, Remo Hirt. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus (Olten, 25. Februar 2018))

Matthias Hafen, Olten

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Jetzt ist Charakter gefragt. Nach der gestrigen Niederlage im Oltner Kleinholz liegt der HC Thurgau erstmals im diesjährigen Playoff in Rückstand. 1:2 steht es in der Best-of-7-Serie gegen den Qualifikationsdritten. Kein Unglück, schliesslich sind die ambitionierten Solothurner der grosse Favorit in diesem Viertelfinal. Und der HCT hat schon am Sonntag um 17.30 Uhr die Chance, die Serie vor heimischem Publikum wieder auszugleichen. Doch dafür wird ein ganz anderer Auftritt nötig sein als bei der 1:4-Niederlage gestern Abend.

Im zweiten Playoff-Spiel in Olten liessen die Thurgauer vieles vermissen, was sie in den vergangenen Spielen so stark gemacht hat. Es fehlten vorab die Emotionen, aber auch die exakten Ausführungen auf dem Eis und irgendwie ein bisschen der Fokus. Jedenfalls hatte man das Gefühl, die Oltner wollten den Sieg mehr. Dem Löwen hätte mal jemand auf den Schwanz treten sollen, damit er auch im dritten Playoff-Spiel brüllt. Doch darauf warteten die zahlreich mitgereisten Anhänger vergeblich.

Drei Oltner Strafen im Startdrittel nicht genutzt

Schon zu Beginn hatte Olten mehr Chancen und die besseren dazu. Zwei Thurgauer Powerplays im ersten Drittel – davon 37 Sekunden in doppelter Überzahl – verpufften in der eiskalten Nacht. Doch auch das Heimteam tat sich schwer, in die Gänge zu kommen. So schwer, dass man aus Thurgauer Sicht trotz blutleeren Auftritts lange hoffen konnte.

Bei Spielmitte erlitt die Hoffnung den ersten Dämpfer. Remo Hirt lenkte vor dem HCT-Tor einen Schuss von Jay McClement ins Netz. Fünf Minuten später traf Stanislav Horansky mittels Weitschuss zum 2:0. Thurgaus Goalie Janick Schwendener war die Sicht verdeckt. Olten spulte vor 5011 Zuschauern sein Programm ab und Thurgau spulte ein bisschen mit. Das sah oft gut aus, erschütterte das Selbstvertrauen des Heimteams aber nie. Einzig die Sturmlinie mit Eric Arnold, Patrick Brändli und Michael Loosli sorgte immer mal wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Loosli kam dem ersten Thurgauer Tor mit einem Pfostenschuss in der 47. Minute sehr nah.

Doppelschlag entscheidet die Partie

Kurz darauf musste Verteidiger Mike Küng wegen Haltens auf die Strafbank. Es war nach Simon Seilers Bandencheck in der dritten Minute erst die zweite Strafe gegen die Gäste. Olten nutzte die Überzahl aber prompt zum 3:0 durch Jewgeni Schirjajew. Der K.o.-Schlag kam nur 38 Sekunden später als Anthony Rouiller nach einem Thurgauer Scheibenverlust entwischte und zum 4:0 traf. Fünf Minuten vor Schluss gelang Jaedon Descheneau der Thurgauer Ehrentreffer. Es war das Tor, das der HCT so viel früher gebraucht hätte, um ins Spiel zu kommen.

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