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EISHOCKEY: Heiss aufs Playoff

Im vierten Saisonvergleich fügt der HC Thurgau dem Tabellenzweiten Langenthal die dritte Niederlage zu. Nach dem 5:2-Sieg winkt nun gar Rang drei.
Thomas Werner
Die Thurgauer sind auf gutem Weg zum Playoff-Heimrecht. (Bild: Mario Gaccioli (Weinfelden, 26. Oktober 2017))

Die Thurgauer sind auf gutem Weg zum Playoff-Heimrecht. (Bild: Mario Gaccioli (Weinfelden, 26. Oktober 2017))

Thomas Werner

sport

@thurgauerzeitung.ch

Mit seinem 23. Saisonsieg verteidigte der HC Thurgau in der zweitletzten Qualifikationsrunde den vierten Rang. Mit einem weiteren Erfolg im Abschlussspiel morgen Sonntag in La Chaux-de-Fonds kann sich die Mannschaft von Trainer Stephan Mair den Playoff-Heimvorteil sichern und sogar noch auf Rang drei vorstossen. Mögliche Viertelfinalgegner sind Ajoie, Olten und La Chaux-de-Fonds.

Die letzten Runden der Regular Season haben selten grosse Aussagekraft. Alle Blicke sind bereits aufs Playoff gerichtet. Es gilt, sich möglichst nicht noch im dümmsten Moment zu verletzen. Das körperbetonte Spiel, das die entscheidende Meisterschaftsphase prägen wird, ist daher kaum zu sehen. So lautete denn auch gestern Abend im vierten Aufeinandertreffen des HCT mit dem letztjährigen Meister Langenthal das Motto «Spielen und spielen lassen». Nach den ersten 30 Minuten zeigte Thurgau aber, dass es fähig ist, in den Playoff-Modus zu schalten.

Bei Spielmitte dreht der Wind

Als im Startdrittel nach genau zwei Minuten Lars Kellenberger die erste Strafe kassierte, brauchten die Langenthaler lediglich 25 Sekunden, um im Powerplay zu reüssieren. Claudio Cadonau traf von der blauen Linie zum 1:0. Thurgaus Reaktion blieb nicht aus. Jaedon Descheneau und zweimal Cam Braes konnten aber Langenthals Goalie Marco Mathis aus guter Abschlussposition nicht bezwingen.

Bis Spielmitte kontrollierten die Gäste die Partie, weil sie ihren Widersacher etwas mehr am Spielen hinderten und offensiv aufsässiger agierten. Ein zweites Unterzahlspiel überstand der HCT nur mit Glück schadlos. Dann zeigten die Thurgauer aber ein weiteres Mal, dass sie gegen jede Mannschaft erfolgreich sein können. Zuerst durfte sich Michael Loosli allein vor Mathis zweimal versuchen – 1:1. Nur 27 Sekunden später traf Toms Andersons, der nächste Saison für Langenthal spielen wird, zum 2:1.Dies war aber nur der Anfang eines wahren Thurgauer Angriffsfuriosos. Sieben Minuten später folgte der zweite Doppelschlag. Zuerst erzielte Braes im Powerplay seinen 25. Saisontreffer. Nur 41 Sekunden später erhöhte Lars Neher auf 4:1, und damit war der Tabellenzweite zur zweiten Pause noch gut bedient. Wie die Thurgauer zu Spielmitte quasi aus dem Stand heraus zwei Gänge hochschalten konnten, begeisterte die 1171 Zuschauer in der Güttingersreuti und macht Lust auf mehr. Goalie Janick Schwendener befindet sich in Topform. Und mit Descheneau, Braes und Andersons hat Thurgau eine Paradeformation, die ein Spiel entscheiden kann. Die zehn überragenden Minuten im Mitteldrittel zeigten: Der HC Thurgau ist heiss aufs Playoff.

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