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EISHOCKEY: Frauenfeld erzwingt «Belle»

Der EHC Frauenfeld gewinnt das vierte Viertelfinalspiel in Wil 3:2 nach Verlängerung. Damit steht es in der Playoff-Serie 2:2.

Vor der vierten Begegnung gestern Abend im Wiler Bergholz verlegte der EC Wil den Schauplatz dieser emotionalen Viertelfinalserie neben das Eis. Daniel Zeber, Sportchef des St. Galler 1.-Liga-Clubs, heizte die Stimmung an, indem er Frauenfelds Trainer Emanuel Marbach vorwarf, die Spieler mit Verletzungsabsichten aufs Eis zu schicken. Dazu rief Zeber die Fans des Ligakonkurrenten EHC Arosa auf, Wil in dieser Partie zu unterstützen. Als Gegenleistung wurde den Arosa-Anhängern ein Gratiseintritt offeriert.

Allerdings war gestern im Bergholz kein einziger Arosa-Schal zu sehen, dafür eine Mütze des HC Davos. Und auch die Zuschauer verhielten sich fair. Die angereisten Fans des EHC Frauenfeld hängten im zweiten Drittel ein Transparent auf mit der Aufschrift «Liebi chame nöd chaufe». Mehr Reaktionen seitens der Frauenfelder gab es aber auf dem Eis.

Wil gleicht zweimal aus

Im ersten Drittel hatten die Thurgauer grössere Spielanteile als die Wiler. War die Anfangsnervosität einmal abgelegt – bei einer Niederlage wäre die Saison für Frauenfeld zu Ende gewesen –, fiel auch schon der erste Treffer. In der 14. Minute nutzte Pascal Rieser eine doppelte Überzahl zur 1:0-Führung. Kurz nach Beginn des Mitteldrittels erzielte Wil den Ausgleich – Ramon Diem traf ebenfalls im Powerplay. Tore blieben aber Mangelware. Und es zeichnete sich ab, dass Strafen diese Partie entscheiden werden.

In der 51. Minute nützte Captain Nino Fehr eine Überzahl zum 2:1 für Frauenfeld. Nur 31 Sekunden später glich Wils Leeroy Rüsi mittels Penalty aus. Kurz vor Ende der 60 Minuten kassierte Wils Hungerbühler eine Fünfminutenstrafe. Sie führte in der Verlängerung zum 3:2-Siegtreffer für Frauenfeld durch Eric Geiser. Damit steht es in der Best-of-5-Serie 2:2. Die entscheidende Partie, die sogenannte «Belle», findet am Donnerstag um 20 Uhr in Frauenfeld statt. (and/mat)

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