EISHOCKEY: Finalchancen werden kleiner

Der EHC Frauenfeld verliert zu Hause gegen den EHC Brandis mit 1:3. Bis zur 53. Minute haben die Thurgauer keinen Gegentreffer kassiert.

Andy Anderhalden
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Der EHC Frauenfeld gibt das Heimspiel gegen den EHC Brandis in den letzten Minuten aus der Hand. (Bild: Mario Gaccioli)

Der EHC Frauenfeld gibt das Heimspiel gegen den EHC Brandis in den letzten Minuten aus der Hand. (Bild: Mario Gaccioli)

Andy Anderhalden

sport@thurgauerzeitung.ch

Von Beginn weg war das 1.-Liga-Finalrundenspiel gestern Abend zwischen Frauenfeld und Brandis sehr schnell. Die erste wirklich gute Chance vergab Lattner für die Frauenfelder. Das Spiel gestaltete sich sehr ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Thurgauer. In der 11. Spielminute vergab Schumann vor dem Tor von Brandis. Zwei Minuten später kam die erste Strafe in diesem Spiel. Pargätzi musste für Behinderung in die Kühlbox. Brandis setzte sich fest im Drittel der Thurgauer, aber mehr wie ein Abschluss kam nicht von den Bernern. Vier Minuten vor der ersten Pause musste ein Spieler der Emmentaler auf die Strafbank. Doch auch dem EHC Frauenfeld gelang es nicht, das erste Tor in diesem Spiel zu erzielen. So gingen die beiden Mannschaften mit 0:0 in die Pause.

Die Thurgauer gehen in Führung

Die erste Chance im Mitteldrittel gehörte Brandis, doch Styger im Tor der Thurgauer hielt seinen Kasten rein. Die Emmentaler fanden zu diesem Zeitpunkt besser ins Spiel und kamen vermehrt vor das Frauenfelder Gehäuse. Mit einem Big Save verhinderte Styger in der 27. Minute die Führung für Brandis. Kurz danach musste ein Berner Spieler auf die Strafbank. Dies nützten die Frauenfelder zur Führung. Schoop spielte den Puck zu Pargätzi, dieser versenkte die Scheibe im Tor von Brandis. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 37. Minute ging Pargätzi alleine auf das Tor von Brandis zu, aber der Torwart verhinderte das zweite Thurgauer Tor. Sekunden vor der Sirene brannte es noch einmal vor dem Tor der Emmentaler. Frauenfeld konnte die knappe Führung mit in die zweite Pause nehmen. Zu Beginn des dritten Drittels suchte Brandis den Ausgleich und hatte schon nach einer Minute drei gute Chancen dazu. In der 46. Minute musste zum dritten Mal ein Spieler der Emmentaler auf die Strafbank. Frauenfeld installierte sich im Drittel von Brandis, kam zu mehreren Abschlüssen, aber das zweite Tor fiel nicht. Im Gegenteil, ein Berner konnte alleine auf Styger zulaufen und wurde nur noch regelwidrig gestoppt. Den anschliessenden Penalty parierte Styger aber souverän. Mit einem weiteren Big Save verhinderte er in der 50. Minute den Ausgleich. Im Gegenzug vergab Lattner eine Chance. Der Ausgleich kam aber zum Leidwesen der Thurgauer Anhänger doch noch. Gespielt waren 53 Minuten. Nur wenig später gingen die Emmentaler gar in Führung, der Torschütze war erneut Patrick Meyer. Dies zwang Emanuel Marbach zum Time-out. Kurz danach hatten die Thurgauer die Möglichkeit zum Ausgleich. Noch zwei Minuten waren im dritten Drittel zu spielen, da konnte Frauenfeld in Überzahl agieren. Als dann Styger das Tor verliess, kam die Entscheidung. Brandis gewann das Spiel mit 3:1. Damit sind die Finalchancen für den EHC Frauenfeld sehr klein geworden.