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EISHOCKEY: Enttäuschender Thurgauer Jahresabschluss

Der HC Thurgau verliert das letzte Meisterschaftsspiel des Jahres gegen Winterthur mit 1:4. Die Mannschaft von Trainer Stephan Mair findet gegen den Tabellenzehnten nie in die Partie.
Der Kanadier Cam Braes war der einzige Torschütze auf Seiten des HC Thurgau. (Bild: Mario Gaccioli)

Der Kanadier Cam Braes war der einzige Torschütze auf Seiten des HC Thurgau. (Bild: Mario Gaccioli)

19 Punkte lag Winterthur vor dem fünften von sieben Saisonvergleichen hinter dem HC Thurgau zurück. Sechsmal in Folge hatten die Zürcher zuletzt verloren. Nichts deutete darauf hin, dass Thurgau in dieser Partie gross in Bedrängnis kommen könnte. Während die Winterthurer aber für dieses Spiel zwischen den Jahren bereit waren, konnten die Thurgauer den Feiertagsmodus nie ablegen. Mit ihrer Passivität und vielen Unkonzentriertheiten luden sie den Gegner zum Siegen ein.

Nach zwei vielversprechenden Abschlussversuchen bereits in den ersten 70 Sekunden schienen sich die Thurgauer früh auf dem richtigen Weg zu befinden. Die Spieler von Trainer Stephan Mair vergassen danach allerdings, dass ein Eishockeyspiel in zwei Richtungen geführt werden muss. Sichtlich überrascht von den kämpferischen, früh stö­renden Winterthurern fiel das Defensivspiel der Thurgauer im Startdrittel phasenweise völlig auseinander. So konnte Winterthurs Anthony Staiger seinen ungestörten Sololauf in der dritten Minute mit dem 1:0 abschliessen. Weiteres Unheil verhinderte Thurgaus Goalie Janick Schwendener. Weil Cam Braes im ersten Thurgauer Powerplay das 1:1 gelang, hielt sich der Schaden zur ersten Pause in Grenzen.

Winterthur hält mutig dagegen

Defensiv leicht verbessert, erhöhten die Thurgauer im Mitteldrittel das Tempo in ihren Angriffsbemühungen. Die grosse Linie fanden sie allerdings weiter nicht. Zu viele Ungenauigkeiten schlichen sich in ihrem Passspiel ein. Die Gäste hielten weiter mutig dagegen und nutzten jede sich bietende Gelegenheit zum Kontern. Lohn dafür war das 2:1 – Patrick Blatter bezwang in der 36. Minute Schwendener aus kurzer Distanz. Die Thurgauer hatten es zuvor verpasst, eine mögliche Vorentscheidung zu ihren Gunsten zu erzwingen. Jaedon Descheneau und Michael Loosli trafen nur Latte und Pfosten, weitere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt.

Die Thurgauer konnten auch im Schlussdrittel den Schalter nicht umlegen. Zwar bemüht und auch mit einigen weiteren guten Abschlussgelegenheiten, fanden sie den nötigen Zusammenhalt nicht mehr. Die Winterthurer sahen sich angesichts des möglichen Erfolgs sichtlich beflügelt. Von Trainer Michel Zeiter bestens eingestellt, spielten sie bis zur Schlusssirene aggressiv, gradlinig und ohne unnötiges Risiko einzugehen. Dazu kam eine ungewohnte Effizienz auf Seiten der Zürcher. Als zehn Minuten vor Schluss Marco Lehmann von den Thurgauern unbehelligt auf Schwendener zustürmen konnte, liess er sich die Chance zum 3:1 nicht entgehen. Als Thurgau Schwendener anstelle eines Feldspielers vom Eis nahm, traf Jan Lee Hartmann ins leere Tor.

Schwieriger Start ins neue Jahr

Nach diesem enttäuschenden Jahresabschluss wartet ein happiges Programm auf Mairs Team. Zwischen dem 2. und 19. Januar muss es sechsmal aufs Eis, unter anderem zweimal gegen Leader Rapperswil-Jona sowie auswärts beim Zweiten Olten und beim Dritten Langenthal. Gestern gegen Winterthur wäre ein Punktgewinn einfacher gewesen.

Thomas Werner

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