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EISHOCKEY: Ein Spiel zum Vergessen

Zwei Tage nach dem Exploit in Langenthal verliert der HC Thurgau daheim gegen La Chaux-de-Fonds 2:6. Er verschenkt die Punkte schon im Startdrittel.
Markus Rutishauser
Goalie Janick Schwendener und Sami El Assaoui können einen weiteren Treffer der Chaux-de-Fonniers nicht verhindern. (Bild: Mario Gaccioli)

Goalie Janick Schwendener und Sami El Assaoui können einen weiteren Treffer der Chaux-de-Fonniers nicht verhindern. (Bild: Mario Gaccioli)

Markus Rutishauser

sport@thurgauerzeitung.ch

Es bleibt dabei. Der HC Thurgau kann in der NLB-Qualifikation seit zwei Monaten keine zwei Spiele hintereinander gewinnen. Gestern unterlag er auf eigenem Eis dem HC La Chaux-de-Fonds nach einem desolaten Startdrittel (0:4) mit 2:6.

Die auswärtsstarken Neuenburger, die vier der letzten fünf Spiele auf fremdem Eis gewannen, schliessen damit in der Tabelle punktemässig zu Thurgau auf. Das Team von Stephan Mair wird das gestrige Spiel schnell abhaken müssen, warten doch in den nächsten sieben Tagen drei schwierige Aufgaben. Morgen Dienstag gastiert der HCT in Olten, bevor der souveräne Leader Rapperswil-Jona am Freitag in Weinfelden die Revanche für die 5:6-Heimniederlage anstrebt. Den Abschluss der intensiven Woche macht am Sonntag das Derby in Winterthur.

Ein erstes Drittel wie ein Albtraum

Die Thurgauer schienen den Schwung vom Freitag, als sie in Langenthal einen 5:2-Sieg feierten, ins wichtige Duell gegen Verfolger La Chaux-de-Fonds mitgenommen zu haben. Die ersten Minuten gehörten jedenfalls den Gastgebern. Schon nach 30 Sekunden hatte Topskorer Jaedon Descheneau das 1:0 auf dem Stock und auch während einer ersten Überzahlphase kam der HCT dem Führungstor mehrmals nahe. Bis zur sechsten Minute blieben die Neuenburger offensiv harmlos – und lagen sich dann unverhofft jubelnd in den Armen. Ein Querpass wurde von einem HCT-Verteidiger unglücklich abgelenkt und erwischte den sich verschiebenden Keeper Janick Schwendener in der nahe Ecke zum 0:1. Mit einem Doppelschlag von Fabian Ganz (nach vier Sekunden in Überzahl) und Gaëtan Augsburger (erwischte Schwendener mit einem Ablenker zwischen den Schonern) innerhalb von 19 Sekunden stellte La Chaux-de-Fonds in der neunten Minute die Kräfteverhältnisse in der Startphase vollends auf den Kopf. Von diesem Schock erholten sich die Thurgauer nicht. Im Gegenteil: Die Gäste bekamen die Partie gegen die verunsicherten Thurgauer vollends in den Griff. Der HCT musste am Ende sogar froh sein, bis zur ersten Sirene nur noch einen weite- ren Gegentreffer durch Allan McPherson (nach Videostudium) kassiert zu haben.

Shorthander statt Anschluss

Das Heimteam zeigte sich nach Wiederbeginn bemüht, sich aus der ungemütlichen Lage zu arbeiten. Da kam eine frühe Strafe gegen die Neuenburger gerade recht. Statt des Anschlusstores kassierten die Gastgeber aber einen Shorthander durch Simon Sterchi. Damit war die Partie bereits nach wenigen Minuten im Mitteldrittel entschieden. In den verbleibenden rund 35 Minuten ging es für die Thurgauer nurmehr um Schadensbegrenzung.

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