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EISHOCKEY: Ein Ende mit Schrecken

Trotz 4:2-Führung im letzten Drittel verliert der 1.-Liga-Club Frauenfeld das fünfte und entscheidende Playoff-Spiel gegen den EC Wil 4:6. Damit scheidet der Titelverteidiger bereits in den Viertelfinals aus.
Ratloses Frauenfeld: Dank eines 4:0 im letzten Drittel jubeln am Ende die Wiler. (Bild: Mario Gaccioli)

Ratloses Frauenfeld: Dank eines 4:0 im letzten Drittel jubeln am Ende die Wiler. (Bild: Mario Gaccioli)

Der eine oder andere hatte den Champagner gedanklich schon kühlgestellt, als der EHC Frauenfeld mit einem 4:2-Vorsprung ins letzte Drittel stieg. Nichts hatte zu jenem Zeitpunkt darauf hingedeutet, dass das Heimteam das fünfte und entscheidende Spiel im Viertelfinal gegen den EC Wil noch aus der Hand geben würde. Doch die Frauenfelder, die sich nach einem 0:2-Rückstand in der Serie heroisch zurückgekämpft hatten, überraschten ihr Publikum diesmal negativ.

Gleich mit 0:4 verlor die Mannschaft von Trainer Emanuel Marbach das letzte Drittel – und das vor heimischem Publikum. So jubelten am Ende die Wiler, die in dieser Playoff-Serie vor allem durch ihre Unsportlichkeit neben dem Eis auf sich aufmerksam gemacht hatten. Jedoch hatte man am gestrigen Abend das Gefühl, dass die St. Galler den Sieg mehr wollten als die Frauenfelder. In einem verbissenen Abnützungskampf hatten sie in der Schlussphase auch die grösseren Kraftreserven.

Schon in den ersten zwei Dritteln tat sich der spielerisch überlegene EHC Frauenfeld Mühe, sich abzusetzen. Auf die Tore von Rohner zum 1:0 und Pieroni zum 3:1 fanden die Wiler jeweils Sekunden später die richtige Antwort. Nicht nur in jenen Situationen wäre mehr Abgeklärtheit nötig gewesen, um sich gegen den hartnäckigen EC Wil durchzusetzen. So endet die 1.-Liga-Saison 2017/18 für Frauenfeld ungewohnt früh. Die Wiler ziehen dank des 6:4 in die Halbfinals ein, wo sie auf Qualifikationssieger Wetzikon treffen. (and/mat)

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