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EISHOCKEY: Ein Ende mit Schrecken

Der Schlittschuh eines Visper Spielers durchtrennt die Achillessehne von Thurgaus Sami El Assaoui. Nun fällt der Verteidiger für den Rest der Saison aus.
Matthias Hafen
Verteidiger Sami El Assaoui machte vor allem im Powerplay viel Druck aufs gegnerische Tor. (Bild: Mario Gaccioli (Weinfelden, 26. Januar 2018))

Verteidiger Sami El Assaoui machte vor allem im Powerplay viel Druck aufs gegnerische Tor. (Bild: Mario Gaccioli (Weinfelden, 26. Januar 2018))

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Jedesmal wenn der HC Thurgau zu einem neuen Höhenflug ansetzt, kommt prompt der Rückfall – diesmal in personeller Form. Beim 2:1-Auswärtssieg in Visp am Sonntag verletzte sich Verteidiger Sami El Assaoui so schwer, dass er diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Weil zurzeit auch Sacha Wollgast und Captain Patrick Parati verletzungsbedingt ausfallen, fehlen dem Ostschweizer NLB-Club fürs heutige Heimspiel gegen die GCK Lions (20 Uhr) die nominell stärksten drei Verteidiger.

Nur drei Tage Zeit, einen Ersatz zu finden

Ziemlich genau einen Monat vor Playoff-Beginn füllt sich Thurgaus Lazarett in beunruhigendem Mass. Drei Verteidiger zu ersetzen, die das Gerüst der Defensive bilden, ist zu diesem Zeitpunkt der Saison schwierig. Das weiss auch HCT-Geschäftsführer Patrick Bloch. Er begab sich gestern gleich auf Spielersuche, nachdem bekannt geworden war, dass El Assaouis Achillessehne durchtrennt war. «Wir müssen handeln, sind das der Mannschaft und dem Publikum schuldig», sagt Bloch. Mit nur zwei Punkten Rückstand auf das viertplatzierte Ajoie kämpft der HCT um den Heimvorteil in den Viertelfinals. Doch läuft Bloch punkto Spielersuche die Zeit davon. Nach dem 31. Januar können für diese Saison keine Transfers mehr getätigt werden. Sein Ziel ist es, zumindest für El Assaoui einen Ersatz zu finden. Parati wird spätestens fürs Playoff zurückerwartet und auch Wollgast könnte sich bis dahin von seiner Hirnerschütterung erholt haben.

Lange Operation und schmerzhafte Nacht

El Assaoui wird Thurgau diese Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 26-jährige Romand mit marokkanischen Wurzeln grüsste die Anhänger via Facebook vom Spitalbett aus, schrieb von einer «langen Operation und einer schmerzhaften Nacht». Er war Mitte Dezember zum HC Thurgau gestossen, nachdem ein Engagement beim NLA-Club Servette nicht zu Stande gekommen war. Der Verteidiger wertete vor allem das Powerplay des HCT auf und verschaffte dem Team mit seinen physischen Konfrontationen immer wieder Respekt.

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