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EISHOCKEY: Die Teppichetage freut’s

Trotz der Heimniederlage am Dienstag: Die bisherigen Playoff-Auftritte des HC Thurgau bereiten dem Umfeld des NLB-Clubs Freude. Schon zeichnet sich der Gewinn eines neuen Bronzesponsors ab.
Matthias Hafen
Cam Braes (links) und Toms Andersons zeigen in Olten Kampf und Willen. Damit punkten die Thurgauer in diesem Playoff. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Cam Braes (links) und Toms Andersons zeigen in Olten Kampf und Willen. Damit punkten die Thurgauer in diesem Playoff. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

Punkto Spektakel holt der HC Thurgau in diesem Jahr alles aus dem Playoff-Viertelfinal. Auswärtssieg zum Auftakt, Tore en masse, Massenschlägereien und zwei Restausschlüsse. 1:1 steht es in der Best-of-7-Serie gegen den Qualifikationsdritten Olten. Und es ist nicht anzunehmen, dass die Intensität heute Abend, in der dritten Begegnung, auch nur ein bisschen nachlässt. Anspiel im Oltner Kleinholz ist um 19.45 Uhr.

Spielerisch auf Augenhöhe mit dem Favoriten

«Wir sind voll in der Serie», sagt Thurgaus Geschäftsführer Patrick Bloch. «Nicht wie im Vorjahr gegen Langenthal.» Tatsächlich stand der HC Thurgau dem EHC Olten spielerisch bislang in nichts nach. Und das, obwohl die Solothurner keine geringeren Pläne haben, als in die NLA aufzusteigen. Deshalb ist beim HCT die Stimmung auch nach der 4:6-Heimniederlage vom Dienstag nicht verdorben – im Gegenteil. «Die Mannschaft bietet Playoff-Spektakel. Das ist für die Zuschauer sehr attraktiv», sagt Clubpräsident Hansjörg Stahel. «Natürlich, wir haben das erste Heimspiel verloren, was unglücklich ist. Mit etwas mehr Konsequenz wäre die 2:0-Führung in der Serie möglich gewesen. Aber wenn mir jemand vor der Serie ein 1:1 nach zwei Begegnungen angeboten hätte, dann wäre ich damit wohl zufrieden gewesen.»

Kampf und Wille prägten die bisherigen Auftritte des HC Thurgau. Etwas, das auch die Geldgeber schätzen. «Die Stimmung bei den Sponsoren ist gut», sagt Stahel. Bereits zeichne sich der Gewinn eines neuen Bronzesponsors ab. «Das sind gute Zeichen.»

Die grosse Masse noch nicht mobilisiert

Weniger zufrieden ist der HCT-Präsident mit dem Zuschaueraufmarsch am Dienstag in der Güttingersreuti. 1390 waren es an der Zahl. Das sind zehn Prozent weniger als vergangene Saison im ersten Playoff-Spiel gegen Langenthal, als die Erfolgsaussichten deutlich geringer waren. «Das hat mich schon enttäuscht», sagt Stahel. Natürlich hätten die Liveübertragung im Fernsehen und die eisigen Aussentemperaturen nicht geholfen, Publikum ins Stadion zu locken. Zudem weilten zahlreiche Weinfelder Oberstufenschüler im Skilager. Für das zweite Heimspiel am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr wünscht sich Stahel jedenfalls deutlich mehr Zuschauer. «1700, 1800 sollten es schon sein», so der Clubvorsteher.

In welche Richtung die Viertelfinalserie zwischen Thurgau und Olten noch führt, ist zurzeit nicht abzuschätzen. HCT-Präsident Stahel wünscht sich heute Abend in Olten von der Mannschaft wieder mehr Cleverness. Das meint auch Geschäftsführer Patrick Bloch, wenn er sagt: «Wir können es uns nicht leisten, in jeder Partie einen Topspieler mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zu verlieren.» Im ersten Spiel hatte Cam Braes frühzeitig unter die Dusche gemusst, am Dienstag Toms Andersons. Zumindest kommen beide ohne weitere Sanktionen davon.

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