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EISHOCKEY: Die Saison dauerte zwölf Minuten zu lang

Im Finalspiel um den Schweizer-Amateur-Meister-Titel unterlag der EHC Frauenfeld Sion-Nendaz 2:5 (1:0, 0:1, 1:4)
Andy Anderhalden/Urs Nobel
Frauenfelds Torhüter Daniel Styger wird direkt nach dem Spiel getröstet. (Bild: Maricette Schnyder)

Frauenfelds Torhüter Daniel Styger wird direkt nach dem Spiel getröstet. (Bild: Maricette Schnyder)

Es fehlte so wenig. Im allerletzten Saisonspiel verpasste der EHC Frauenfeld die Krönung einer beeindruckenden Saison-Schlussphase, in welcher er den EHC Bülach und nachher sogar den EHC Dübendorf aus den Playoffs um den Ostschweizer-Meister-Titel eliminiert hat und in den Playoffs der schweizerischen Finalrunde lediglich eine Niederlage nach Verlängerung kassieren musste. Am Samstag durften die Thurgauer auch lange hoffen: In der 43. Minute führten sie noch 2:1. Erst in der 48. Minute, als das 2:2 fiel, fielen auch sie in sich zusammen und zollten ihrem Effort der letzten Woche den fälligen Tribut. Statt den Meistertitel feiern zu dürfen, mussten sich die Frauenfelder mit Silber begnügen, was sie nicht besonders freute. Sie dürfen aber über dieses Edelmetall stolz sein, denn solchen Erfolg hätte ihnen zu Beginn der Saison niemand zugetraut.

Das Spiel begann für die Thurgauer verheissungsvoll. Schon in der vierten Minute erzielte Schumann auf Zuspiel von Zeller den Führungstreffer. Sion reagierte zwar wie die Feuerwehr, brachte aber nichts Zählbares zustande. Es blieb beim 1:0, obwohl die Walliser sogar kurz fünf gegen drei spielen konnten.

Unentschieden nach zwei Dritteln

Kaum war das Mitteldrittel auf- genommen, hatte Geiser eine weitere Chance, die Führung auszubauen. Sekunden nachdem Frauenfeld eine Unterzahlsituation überstanden hatte, kam der Ausgleich doch noch. Der 1:1-Spielstand nach zwei Dritteln liess alle Optionen auf den Sieger offen.

Keine drei Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, als Par­gätzi die erneute Führung realisierte. Er versenkte den Puck im Tor der Walliser auf Zuspiel von Senn. Die Walliser reagierten, und der erneute Ausgleich fiel fünf Minuten später. Eine spannende Schlussphase war lanciert, und das Heimteam hatte noch gute Gelegenheiten, nochmals in Führung zu gehen. Die 1600 Zuschauer sahen kurz danach die erstmalige Führung des HC Sion, und diese brachte die Entscheidung. Frauenfeld gab zwar nicht auf, spielte jedoch notgedrungen mit mehr Risiko. Dies nutzte ­Sion-Nendaz kaltblütig zu einem weiteren Treffer aus und traf kurz vor Schluss auch noch ins leere Tor zum 5:2-Schlussstand.

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