EISHOCKEY: Die letzte Empfehlung

Heute haben die Spieler des Schweizer Nationalteams gegen Kanada eine letzte Chance, sich für die WM zu empfehlen.

Drucken
Teilen

Zwei Verteidiger und zwei Stürmer zu viel stehen noch im Aufgebot des Schweizer Nationaltrainers Patrick Fischer. Entgegen den ursprünglichen Plänen und bewusst, weil einige Spieler leicht angeschlagen sind, verzichtete Fischer nach den beiden Partien gegen Dänemark am Freitag auf den letzten Kaderschnitt. Diesen nimmt Fischer nun nach dem heutigen Spie gegen die Kanadier vor – nur vier Tage vor dem WM-Startspiel am Samstag in Paris gegen Aufsteiger Slowenien. Auf dem Papier sind bisher einzig die Torhüter fix: Jonas Hiller, der zuletzt drei Shutouts in Folge feierte, und Leonardo Genoni bilden das Goalie-Duo, Niklas Schlegel wird als dritter Keeper nach Paris reisen. Bevor das Nationalteam morgen nach Paris reist, wartet jedoch noch eine Herausforderung auf die Schweizer Mannschaft. Die Kanadier haben zuletzt zweimal in Folge den WM-Titel gewonnen und zählen auch in diesem Jahr zu den Favoriten auf die Goldmedaille.

Kanada ist zum dritten Mal in der jüngeren Vergangenheit nach 2012 und 2014 unmittelbar vor der WM zu Gast in der Schweiz. Vor fünf Jahren verloren die Schweizer ihre WM-Hauptproben gegen die Kanadier in Freiburg (1:2 n. P.) und Kloten (2:4) ebenso wie vor drei Jahren im Zürcher Hallenstadion (0:4). Auch punkto Resultat geht es für die Mannschaft in Genf also um eine letzte Empfehlung.

Wichtiger dürfte dennoch die Leistung sein. Denn die Schweizer haben in den vergangenen vier Wochen während der WM-Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen. Diesen Trend gilt es zu bestätigen, um für die WM Selbstvertrauen zu tanken. Ein guter Auftakt könnte viel zu einer ruhigen und erfolgreichen WM beitragen. (sda)