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EISHOCKEY: Auf Formsuche

Das Schweizer Nationalteam verliert in Kloten das zweitletzte Testspiel vor Olympia. Die Mannschaft von Patrick Fischer unterliegt Deutschland mit 1:2 nach Verlängerung.
Der Rheintaler Ramon Untersander erzielt das 1:1. (Bild: Melanie Duchene/KEY)

Der Rheintaler Ramon Untersander erzielt das 1:1. (Bild: Melanie Duchene/KEY)

Bereits am Montag hatte Nationaltrainer Patrick Fischer ver­lauten lassen, dass es für die Mannschaft in diesen Tagen das Wichtigste sei, sich nach den anstrengenden Wochen zu erholen und sich zu schonen. Deshalb sei es nicht überraschend gewesen, dass es ein Spiel, das «niemand vom Sockel gehauen hat», gegeben habe, so der Nationaltrainer. «Wir haben so ein Spiel erwartet. Wenn du aus der Liga kommst und dich auf ein neues Ziel fokussieren musst, dann ist das nicht einfach. Es war von beiden Seiten relativ wenig Pfeffer im Spiel.»

Während sich die Schweizer erst am Montag besammelt haben, trainiert Deutschland schon ein wenig länger zusammen. Es erstaunte daher nicht, kamen die Deutschen zu Beginn besser in Schwung. Die Schweizer benötigten 40 Minuten, um einigermassen in Fahrt zu kommen. «Positiv war, dass wir im letzten Drittel vom ersten in den zweiten Gang gefunden haben», so Fischer. Die Steigerung im dritten Abschnitt wurde belohnt mit dem Ausgleich zum 1:1. Ramon Untersander erlöste die immerhin 4150 Zuschauer mit einem satten Weitschuss, nachdem Gaëtan Haas den Verteidiger des SC Bern wunderschön angespielt hatte. Für Untersander war es im 19. Länderspiel der erste Treffer im Schweizer Trikot.

Wenn dem Team die Energie fehlt

Die Schlussphase entschädigte für den zuvor – trotz der Umstände – eher faden Auftritt. Am Ende reichte es den Schweizern aber dennoch nicht zum Sieg. 18 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung erzielte Dominik Kahun den Siegtreffer für das deutsche Team. «Wir benötigen Power und Energie, damit wir unser Spiel spielen können. Das ist unsere Hauptwaffe, und die hat heute sicher gefehlt», so Fischer.

Noch dauert es acht Tage, bis die Schweiz am 15. Februar im ersten Gruppenspiel des Olympia-Turniers auf Kanada trifft. Trotzdem: Auch gegen Deutschland konnte Fischers Auswahl in Powerplay und Chancenauswertung nicht überzeugen. Und so steht das Nationalteam in diesem Winter noch immer ohne Sieg in einem offiziellen Länderspiel da, die drei Erfolge am Spengler-Cup nicht berücksichtigt.

Die Schweizer waren wie angekündigt ohne den Berner Torhüter Leonardo Genoni sowie ohne die drei Davoser Félicien Du Bois, Enzo Corvi und Andres Ambühl angetreten. Das Quartett wurde geschont. Offen bleibt, welcher Torhüter in Südkorea mit der Rolle als Nummer drei Vorlieb nehmen muss. Genoni ist gesetzt, gegen Deutschland blieben Jonas Hiller und Tobias Stephan, die je rund 30 Minuten zum Einsatz kamen, tadellos.

Heute Nachmittag fliegen die Schweizer nach Südkorea ab, wo sie in Goyang, in der Nähe von Seoul und am selben Ort wie ihre Landsfrauen, die Vorbereitung fortsetzen. Am Sonntag bestreiten die Schweizer dort gegen Norwegen das letzte Testspiel, ehe sie nach Pyeongchang dislozieren. (sda)

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