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EISHOCKEY: Am Schluss die Ehre gerettet

Der EHC Frauenfeld verliert das Cupspiel gegen die ZSC Lions 1:8. Im ersten Drittel gelingt dem 1.-Liga-Club kein Torschuss. Im letzten Drittel aber realisiert Eric Geiser den viel umjubelten Ehrentreffer.
Andy Anderhalden
Der Frauenfelder Verteidiger Claude Moser wird von den ZSC-Spielern Chris Baltisberger (links) und Drew Shore unter Druck gesetzt. (Bild: Reto Martin)

Der Frauenfelder Verteidiger Claude Moser wird von den ZSC-Spielern Chris Baltisberger (links) und Drew Shore unter Druck gesetzt. (Bild: Reto Martin)

Andy Anderhalden

sport@thurgauerzeitung.ch

Vor der Kulisse von über 1000 Zuschauern beklagten die ZSC Lions schon in der vierten Minuten einen Pfostenschuss. Die NLA-Profis machten Druck auf das Tor des Gegners aus der 1. Liga. Eine erste Strafe gegen Marco Thaler überstanden die Frauenfelder noch ohne Probleme. Das Heimteam hielt wacker dagegen. Fast zehn Minuten brauchten die ZSC Lions, bis sie durch Mike Künzle in Führung gingen. Auch danach spielte sich das Geschehen vorwiegend im Drittel der Frauenfelder ab. In der elften Minute musste mit Fabio Högger erneut ein Thurgauer auf die Strafbank. Dieses Überzahlspiel nutzte Mathias Seger zum 2:0 für die Zürcher.

Der Favorit kam nun immer besser ins Spiel und belagerte das Tor der Frauenfelder regelrecht. Noch vor der ersten Pause war es Inti Pestoni, der ein Zuspiel von Künzle zum 3:0 verwertete. Kaum war das Spiel im zweiten Drittel wieder aufgenommen, kamen die Gastgeber durch Thaler zur ersten Torchance, aber ZSC-Goalie Niklas Schlegel wehrte ab. In der 24. Minute musste ZSC-Verteidiger Severin Blindenbacher auf die Strafbank. Frauenfeld konnte sich erstmals im Drittel der Zürcher festsetzen, kam aber nicht zum ersten Treffer.

ZSC kommt bei Spielmitte in den Spielrausch

Danach übernahm der NLA-Club wieder das Zepter und konnte bei Spielmitte durch Reto Schäppi das vierte Tor bejubeln. Nur eine Minute später fiel das 5:0 für die ZSC Lions. Fredrik Pettersson versenkte ein schönes Zuspiel von Seger im Tor der Thurgauer. Die Profis von Headcoach Hans Wallson kamen nun in einen Spielrausch – und innert kurzer Zeit zu den Toren sechs und sieben. Mit einer 7:0-Führung für den ZSC ging es in die zweite Pause.

Das dritte Drittel war keine Minute alt, da kamen die Frauenfelder dem Ehrentreffer schon sehr nahe. Aber die Spieler von Trainer Emanuel Marbach brachten den Puck noch nicht ins Netz der Stadtzürcher. Doch das sollte sich bald ändern. In der 44. Minute spielte Kevin Rohner, der vergangene Saison noch für den NLB-Club Thurgau auf Torjagd ging, zu Nino Fehr. Dieser leitete den Puck weiter zu Eric Geiser und der erste Treffer für den EHC Frauenfeld war Tatsache.

Nur Sekunden später musste ZSC-Stürmer Fabrice Herzog – der Frauenfelder kehrte nach über zehn Jahren wieder einmal an seine alte Spielstätte zurück – für zwei Minuten auf die Strafbank, doch es fiel kein weiteres Tor für das Heimteam. In den Schlussminuten erzielte Flügelstürmer Chris Baltisberger das 8:1 für die ZSC Lions.

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