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Einzig zwei Europameisterinnen waren siegreich

Die 10 Europameister von Berlin hatten in den Diamond-League-Finals von Zürich wie erwartet einen schweren Stand. Einzig zwei Frauen setzten sich durch.
Hans Leuenberger (Keystone-SDA)
Sandi Morris aus den USA. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, 30. August 2018)

Sandi Morris aus den USA. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza, 30. August 2018)

Die Griechin Ekaterini Stefanidi ist nicht nur Europameisterin, sondern auch Olympiasiegerin und Weltmeisterin. Sie wurde ihrer Favoritenrolle mit der persönlichen Saisonbesthöhe von 4,87 m gerecht. Die Amerikanerin Sandi Morris, die mit 4,95 weiterhin die Jahres-Weltbesthöhe hält, wies bis auf 4,82 m dasselbe Matchblatt vor.

Die Russin Maria Lasizkene liess im Hochsprung nichts anbrennen. Bis und mit 1,94 m nahm sie jede Höhe im ersten Versuch, mit 1,97 m sicherte sie sich den Sieg definitiv.

Die bezwungenen Europameister

Die Liste der bei Weltklasse Zürich bezwungenen acht Siegerinnen und Sieger von Berlin führte Lea Sprunger an. Es erwischte allerdings auch weitaus prominentere Namen. Im Sprint der Frauen wird seit Berlin von einer Wachablösung gesprochen, Dina Asher-Smith sei der künftige Star. Die Britin liess im Letzigrund diese Prophezeiung nicht in Erfüllung gehen. Murielle Ahouré von der Elfenbeinküste war klar schneller.

Auch im Sprint der Männer nahm Europa Platz 2 ein. Der Türke Ramil Guliyev fand in einem überragenden Noah Lyles (19,67 Sekunden) seinen Bezwinger. Der 400-m-Europameister Matthew Hudson-Smith aus Grossbritannien machte zwar das Rennen, wurde aber auf der Zielgeraden noch von zwei US-Boys in die Schranken gewiesen.

Karsten Warholm aus Norwegen hielt gute Karten in der Hand, denn es fehlten die Jahresschnellsten Abderrahman Samba aus Katar (Asienspiele) und Rej Benjamin aus Antigua und Barbuda. Schnellstarter Warholm wurde auf der Zielgeraden noch um zwei Hundertstel von Kyron McMaster von den britischen Jungfern-Inseln abgefangen.

Thomas Röhler kam nicht auf Touren, möglicherweise war er leicht handicapiert. Allerdings hätte er wohl auch in Bestform den Sieg verpasst. Denn die 91,44 m seines Landsmannes Andreas Hofmann waren Extraklasse.

Sifan Hassan aus den Niederlanden fand über 5000 m in der Kenianerin Hellen Obiri ihre Bezwingerin. Der Goldmann Michael Haratyk aus Polen stand im Kugelstossen auf verlorenem Posten. Der Sieger von Berlin hatte gegen eine äusserst starke Konkurrenz keine Chance. Der Neuseeländer Tomas Walsh tilgte mit 22,60 m sogar den Uralt-Meeting-Rekord von Randy Barnes aus den USA. Auch die Amerikaner Darrell Hill und Ryan Crouser stiessen über 22 m.

1 Zentimeter 30'000 Dollar wert

Im Dreisprung der Frauen machten 1 Zentimeter Unterschied 30'000 Dollar Differenz aus. Caterine Ibarguen aus Kolumbien setzte sich mit 14,56 m gegen Shanieka Ricketts aus Jamaika (14,55) durch und kassierte 50'000 Dollar.

Caster Semenya brachte über 800 Meter ihren 20. Sieg in Serie mit einem Sololauf ins Ziel. Die Südafrikanerin, die sich gegen die neu beschlossene Testosteron-Obergrenze wehrt und ihren Wert nicht mittels Medikamenten senken will, siegte in 1:55,27 Minuten.

Über 3000 m Steeple war die Siegerzeit sekundär, denn der Favorit Conseslus Kipruto verlor früh einen Schuh. Der Kenianer trotzte dem Malheur wider Erwarten. Er gewann auch mit einem Schuh. Er rang im Finish den Marokkaner Soufiane El Bakkali um 4 Hundertstel nieder.

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