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Cup-Achtelfinal: Einseitige Angelegenheit für St.Gallens Handballer

Die Handballer des TSV St.Otmar gewinnen den Cup-Achtelfinal gegen den HSC Kreuzlingen mit 38:26.
Daniel Good
Otmars David Frick (Nummer 7) im Springwurf. Otmars David Frick (Nummer 7) im Springwurf.
Keiner kann St.Gallens Tobias Wetzel (Nummer 24) halten. Keiner kann St.Gallens Tobias Wetzel (Nummer 24) halten.
St.Otmars Wetzel und versucht gegen Kreuzlingens Fabian Schneider (Nummer 29) durchzukommen. St.Otmars Wetzel und versucht gegen Kreuzlingens Fabian Schneider (Nummer 29) durchzukommen.
Die Nummer 29, Jurca Rares, zieht im Sprungwurf am Kreuzlinger Roman Singler vorbei. Die Nummer 29, Jurca Rares, zieht im Sprungwurf am Kreuzlinger Roman Singler vorbei.
Otmars Bo Spellerberg zieht am Kreuzlinger Renato Mettler vorbei. Otmars Bo Spellerberg zieht am Kreuzlinger Renato Mettler vorbei.
Jan Gwerder (Nummer 8) von St.Otmar ist mit acht Toren der beste Torschütze des Spiels.Jan Gwerder (Nummer 8) von St.Otmar ist mit acht Toren der beste Torschütze des Spiels.
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Handball Cup-Achtelfinal: TSV St.Otmar bezwingt den HSC Kreuzlingen

Die Stimmung war gut in der Kreuzlinger Egelseehalle. Es war angerichtet für ein attraktives Cupspiel mit dem Heimrecht für den Unterklassigen, der in der NLB mit einem guten Saisonstart aufgewartet hatte. Der Gast aus St.Gallen war zwar hoher Favorit, aber ganz so sicher war sich St.Otmar seiner Sache auch nicht. «So ein Spiel ist immer schwierig. Die Halle ist voll. Der Unterklassige hat nichts zu verlieren. Und wenn er lange mithält, kann es für den Favoriten plötzlich gefährlich werden», sagte St.Otmars Flügelspieler Jan Gwerder nach der Partie vor 500 Zuschauern. Gwerder war mit acht Treffern der erfolgreichste Torschütze der St.Galler.

Zu Beginn der Partie war Kreuzlingen noch ebenbürtig. 5:5 und 6:6 stand es nach knapp sechs Minuten. Dann aber wog St.Otmars Klasse mehr als der Kreuzlingen Enthusiasmus. Die St.Galler stellten die kompaktere Equipe, die ihre Chancen mit zunehmender Spieldauer besser verwertete. St.Otmar war vor dem gegnerischen Tor abgeklärter und verschaffte sich zunächst einen 14:10-Vorsprung.

Die Entscheidung nach dem Seitenwechsel

Kreuzlingen fing sich vor der Pause nochmals auf, verschoss aber beim Stand von 14:17 einen Penalty und hatte zudem einen Pfostenschuss zu beklagen. Mit 19:14 für St.Otmar wurden die Seiten gewechselt. Kreuzlingen war zu Beginn der zweiten Halbzeit noch nicht bereit. Bis zur 44. Minute zog St.Otmar auf 26:16 davon. Damit war die Entscheidung gefallen. «Es lief dann plötzlich so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir starteten zu hundert Prozent fokussiert in die Partie. Und mit der Zeit setzte sich unsere Qualität durch», sagte Gwerder. «Ich denke, wir waren nicht nur in der Offensive gut, sondern verteidigten auch ansprechend.»

St.Otmars Taktik sah vor, dass jede Offensivaktion mit einem Feldspieler mehr lanciert wurde. Goalie Jonas Kindler setzte sich jeweils auf die Bank, wenn ein gegnerischer Angriff abgeschlossen war.

So kombinierten die pass­sicheren St.Galler vor der Deckung der Kreuzlinger, bis sie in der gegnerischen Abwehr eine Lücke fanden. Der Kreuzlinger Trainer Manuel Keller war zwar der Ansicht, dass die Schiedsrichter St.Otmar im Angriff jeweils zu lange gewähren liessen und kein Zeitspiel ahndeten. Aber entscheidend für den Ausgang der Partie war diese Regelauslegung nicht. St.Otmar-Spielertrainer Bo Spellerberg ist ein Verfechter der 7:6-Strategie. Gestern ging sie auf.

St.Otmars Hoch im Herbst

Die Auslosung der Viertelfinalpartien findet am Samstag statt. St.Otmar spielt dann in der NLA in Endingen und kann seine Erfolgsserie auf fünf Siege in Folge ausbauen. Für Kreuzlingen geht es in der NLB weiter. Erfolgreichster Torschütze der Thurgauer war gestern mit sieben Treffern Thierry Gasser, der auch schon für St.Otmar spielte. «Es war schön, im Cup daheim gegen einen attraktiven Gegner antreten zu können. Uns war schon klar, dass wir den Cup nicht gewinnen würden. Wir wollten schauen, was möglich ist. Für uns zählt aber vor allem die Meisterschaft», so Gasser. Aufsteiger Kreuzlingen will so rasch wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.

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