Eine Punkteteilung, die nicht befriedigt

Die reguläre NLA-Saison 2016 neigt sich dem Ende zu. In knapp zwei Wochen beginnen die Playoffs. Zum 18. Match der NLA-Saison empfing der SC Kreuzlingen (SCK) den Nachbarn aus Schaffhausen. Vielleicht war das bereits das letzte Lokalderby des Jahres.

Matthias Frese
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WASSERBALL. Den drittplazierten Kreuzlingern fehlen noch drei Punkte für den direkten Halbfinaleinzug. Um dies umzusetzen, sollte der SCK die restlichen vier Begegnungen gewinnen. Der Start hierfür war gegen den ebenbürtigen SC Schaffhausen, der das gleiche Ziel verfolgt.

SCK spielt unter Niveau

Bis zur Halbzeitpause wechselte die Führung zwischen beiden Teams ständig. Stand es nach dem ersten Viertel 2:2, so wechselte der SCK mit einem 6:7 die Seiten. Dennoch handelte es sich nicht unbedingt um eine ausgeglichene Partie. Die Kreuzlinger Wasserballer zeigten wenig Struktur sowie mangelhafte Abschlussqualitäten vor dem Tor. In der Verteidigung brachte eine Zonenverteidigung nicht den gewünschten Effekt, und darüber hinaus wurden die Munotstädter während ihres Angriffes nicht konsequent gestört. Gerade dadurch konnte Schaffhausen ständig Tore erzielen.

Tatsächlich setzten sich die Gäste im dritten Viertel zwischenzeitlich zum 6:9 beziehungsweise 7:10 ab, obwohl diese nicht stärker aufspielten als die Gastgeber. Erst im vierten Abschnitt rüttelten sich die Thurgauer wach, wodurch in der letzten Minute noch der 10:10-Ausgleich gelang. Fünf Sekunden vor Abpfiff lag sogar der Führungstreffer in der Luft, doch wieder einmal scheiterte man am Pfosten.

Ein beherzter Einsatz der Kreuzlinger hätte den Sieg bedeuten können, doch das Leistungstief scheint sich fortzusetzen. Zwei Punkte hätten den vorzeitigen zweiten Tabellenrang bedeutet, da man dann punktgleich mit Titelverteidiger Horgen stehen würde, der indes eine schlechtere Torbilanz aufweist.

Niederlage vermeiden

Die Chancen des SCK auf die direkte Halbfinalqualifikation wurden mit dem Unentschieden geschmälert, denn eine Niederlage in den letzten drei Begegnungen muss vermeiden werden. Dies wird kein leichtes Unterfangen sein, denn nächstes Wochenende steht die schwerste Aufgabe der Vorrunde bevor. Am Freitag muss Kreuzlingen die lange Fahrt nach Carouge antreten. Zwar kann man dort mit zwei Zählern rechnen, doch die beiden Heimmatches im Freibad Hörnli, die am Samstag sowie Sonntag stattfinden, sind sehr schwierig. Dann geht es gegen Horgen und Lugano.

Zwei Heimspiele an zwei Tagen

Anpfiff gegen Horgen am nächsten Samstag ist um 20.30 Uhr im Freibad Hörnli. Tags darauf findet die Begegnung gegen Lugano ebenfalls um 20.30 Uhr statt.