Eine gelungene Premiere

Beim 2. Weltcup-Anlass der Regatta-Kanuten klassiert sich der einzige Schweizer Teilnehmer David Gubser über die Langdistanz im guten 12. Rang.

Peter Gubser
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David Gubser setzte sich beim zweiten Weltcup-Einsatz in Ungarn positiv in Szene. (Bild: zVg)

David Gubser setzte sich beim zweiten Weltcup-Einsatz in Ungarn positiv in Szene. (Bild: zVg)

kanu. Der 2. Weltcup fand in Szeged in Südungarn statt. Bei guten Verhältnissen, Sommerwetter, konnten die Vorläufe und Semifinals ausgetragen werden. An den Finaltagen führten Regen und Wind zu unterschiedlichen Bedingungen. Der einzige Schweizer Athlet, David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn, startete im Kajak-Einer über 500, 1000 und 5000 Meter.

Noch zu wenig tempofest

Mit besonderem Interesse ging Gubser über 5000 Meter an den Start. Diese Langdistanz wurde im vergangenen Jahr neu ins Weltcup-Programm aufgenommen und in dieser Saison erstmals in Szeged durchgeführt. Neu werden in diesem Jahr Europa- und Weltmeistertitel auch über diese Distanz vergeben. Sämtliche Athleten, in diesem Rennen 28, starten auf einer Linie, und haben dann zweieinhalb Runden zurückzulegen. Gubser gelang der Start ausgezeichnet und konnte sich in der Spitzengruppe einordnen.

Beim Spurt auf die erste Wende verlor er dann den Kontakt mit der Spitze, musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und einige Konkurrenten passieren lassen. In der zweiten Streckenhälfte fuhr er in einer Gruppe mit zwei Polen und einem Briten. Im Schlussspurt um den 10. Rang musste sich Gubser dem einen Polen und dem Briten geschlagen geben und belegte so den 12. Rang.

Mit seinem ersten internationalen Rennen über diese Distanz war Gubser zufrieden und will sich da weiter verbessern.

Im B-Final über 1000 Meter

In den Wettkämpfen über 500 und 1000 Meter qualifizierte sich Gubser problemlos für die Halbfinals. Dort hatte es Gubser dann mit stärkerer Konkurrenz zu tun. Über 1000 Meter paddelte zwei Bahnen neben ihm der mehrfache Weltmeister Adam Van Koeverden, der wie üblich vom Start weg den Tarif durchgab. Auch Gubser kam gut vom Start weg.

Danach bekundete er allerdings Mühe, die Schlagzahl hoch zu halten. Er musste kämpfen, um den Litauer Zalupe hinter sich zu lassen. Doch der Kampf gelang. Drei Zehntelsekunden vor dem Litauer überquerte er die Ziellinie, belegte Rang 6 und qualifizierte sich damit für den B-Final. In diesem B-Final konnte er sich dann weiter steigern und belegte als Lauf-8. den 17. Gesamtrang. Auch auf der kürzeren Distanz wurde Gubser im Semifinal 6. Was da aber nur zum C-Final reichte.

Trotz zunehmender Müdigkeit zeigte er da in seinem siebten Renneinsatz nochmals eine gute Leistung und wurde Vierter.

Bereits am kommenden Wochenende folgen dann die nächsten Rennen am 3. Weltcup in Duisburg. Dazwischen liegen allerdings zwei Autoreisen von 1100 und 700 Kilometern.

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