Ein Wiler Sieg zum Saisonende

In der Challenge League gewinnt der FC Wil gegen Lausanne-Sport mit 4:2. Tim Grossklaus erzielt zwei Tore. Zudem werden mehrere Spieler verabschiedet.

Simon Dudle
Merken
Drucken
Teilen

Fussball. Vor einem letzten Spiel der Saison hat es sich in der Schweiz eingebürgert, Spieler, die den Club verlassen, feierlich zu verabschieden. So war es auch im Bergholz vor der Partie des FC Wil gegen Lausanne-Sport. Mit den Verteidigern Naim Haziri, Nicolas Huber und Przemek Madry erhalten drei Akteure keinen neuen Vertrag mehr, die zumindest teilweise zum Gerüst der Mannschaft gehörten. Auch bei Markus Gsell ist es durchaus möglich, dass er den Verein verlassen muss.

«Für alle diese Spieler ist es an der Zeit, dass sie bei einem anderen Club einen Schritt vorwärtskommen», sagt Wils Sportchef Axel Thoma. In der kommenden Saison werden auch Christian Maag, der sich beruflich neu orientiert, und Adrian Bernet nicht mehr auf dem Bergholz spielen. Dem Ersatztorhüter Bernet kam die Ehre zu, im abschliessenden Saisonspiel seinen ersten und letzten Einsatz für die Wiler zu bestreiten. Er tat dies ansprechend und konnte sich über einen 4:2-Erfolg gegen den Cupfinal-Teilnehmer freuen.

Treffsicherer Grossklaus

Der Wiler Heimsieg zeichnete sich schon früh ab. Bereits in der Startphase erzielte Tim Grossklaus das 1:0. In einem munteren Spiel mit Chancen auf beiden Seiten standen die Wiler in der Folge dem zweiten Treffer näher als die Gäste dem Ausgleich. Es hatte also seine Richtigkeit, als erneut Grossklaus nach einer halben Stunde auf 2:0 erhöhte. Somit hat der Deutsche in dieser Saison elf Tore erzielt und in drei Partien jeweils zweimal getroffen.

Die Freude über das 2:0 war jedoch nur von kurzer Dauer, da Rodrigo Tosi noch vor der Pause auf 1:2 verkürzte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es Stipe Matic vorbehalten, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Mittels Freistoss traf der Kroate zum 3:1. Der Rest, die Treffer von Dzengis Cavusevic und Franck Madou zum 4:2-Endresultat, waren Zugaben.

Steigerung im Frühling

Die Wiler belegen damit in der Schlusstabelle den sechsten Rang. Somit wurde die Vorgabe der Vereinsleitung – eine Klassierung im oberen Drittel der Tabelle – erfüllt. Wie in den vorangegangenen Jahren folgte auf eine durchzogene Hinrunde eine Verbesserung im Frühling. «Im Herbst scheiterten wir an etwas gar ambitionierten Zielen. Die Leistungen in der Rückrunde waren dafür über weite Strecken sehr gut», sagt Präsident Roger Bigger.