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Ein wichtiger Punkt für Fortitudos Moral

Mit dem 29:29-Unentschieden bei GC Amicitia Zürich holt sich Fortitudo Gossau in der Nationalliga A sein zweites Unentschieden und damit den vierten Punkt.
Fritz Bischoff, Zürich
Hruscak Patrik trifft für Fortitudo in der Schlusssekunde. (Bild: Ralph Ribi)

Hruscak Patrik trifft für Fortitudo in der Schlusssekunde. (Bild: Ralph Ribi)

«Dieser Punkt gegen GC Amicitia ist eine gewisse Erleichterung, aber eigentlich hätten es zwei Punkte mit einem Sieg sein sollen», freute sich gestern Abend der Trainer von Fortitudo Gossau – der 49-jährige Vorarlberger Markus Klemencic. Das 29:29 in Zürich ist für sein Team nach dem 27:27 zum Saisonauftakt gegen den RTV Basel und dem 33:22-Überraschungscoup vor knapp einem Monat gegen den BSV Bern erst das dritte Erfolgserlebnis der Saison. Entsprechend gross war bei den Spielern die Freude, was nach Spielschluss in der Saalsporthalle in einem kurzen Freudentanz seinen Ausdruck fand. Es hätte durchaus ein längerer Tanz sein können – ja müssen. Bis knapp drei Minuten vor dem Ende lagen die Gossauer in der zweiten Halbzeit nie zurück und mehrheitlich mit zwei Treffern in Führung.

Fortitudos Tor in der letzten Sekunde

«Wir haben es verpasst, drei oder vier Tore vorzulegen», sagte Klemencic. Er dachte dabei wohl an die Phase, als sein Team in den letzten zehn Spielminuten zu viele Strafen kassierte, zu ungenau abschloss und zu viele Fehlpässe spielte. So kam GC Amicitia zurück ins Spiel, glich aus (24:24), holte sich die Führung zurück und lag 67 Sekunden vor dem Ende 29:27 vorne. Die Zürcher hatten ihren ersten Saisonsieg praktisch in der Tasche. Doch Fortitudo bäumte sich nochmals auf. Kevin Lind verwertete auch seinen sechsten Penalty souverän zum 29:28-Anschlusstreffer. Den folgenden Zürcher Angriff machte Torhüter Ronan Le Peillet, der insbesondere im zweiten Spielabschnitt eine hervorragende Leistung im Tor ablieferte, zunichte. Gossau verblieben nach einem Timeout noch vier Sekunden zum Ausgleich. Auf schon fast wundersame Weise wurde dieser in der Schlusssekunde durch einen Wurf aus rund zwölf Metern durch Patrik Hrušcák noch Tatsache – die Partie war zu Ende. Es war dies erst der zweite Treffer des 39-jährigen und 206 cm grossen slowakischen Linkshänders, der als Topskorer seiner Equipe bisher 68 Tore erzielt hat. Zuvor hatte er meist schon fast als hemmender Fremdkörper in seinem Team gewirkt. Das schnelle Angriffsspiel ist nicht auf ihn zugeschnitten. «Doch gerade für so entscheidende Distanzwürfe wie der 29:29-Ausgleich haben wir Patrik», nahm Luzius Graf seinen Teamkollegen in Schutz und freute sich über den gewonnenen Punkt. «Obwohl zwei Punkte möglich gewesen wären, ist dieser eine Punkt für unsere Moral extrem wichtig.» Dabei dachte er wohl daran, dass sein Team gegen GC Amicitia in der ersten Halbzeit mit bis zu vier Toren in Rückstand gelegen hatte – und daran, dass die Differenz zwischen den Teams in der Rangliste bei zwei Punkten geblieben und nicht auf null geschrumpft ist. Dies könnte im Hinblick auf die Abstiegsrunde, in der sich die beiden Teams noch vier Mal bekämpfen werden, durchaus wichtig sein. Als nächstes stehen für Gossau zum Abschluss der Hauptrunde noch zwei Heimspiele an. Am Mittwoch ist beim Achtplatzierten der Fünfte Wacker Thun zu Gast und am Samstag der Neunte RTV Basel.
Fritz Bischoff, Zürich

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