Ein Verdacht erschüttert den deutschen Fussball

Nach wie vor steht der Verdacht im Raum, Deutschland habe sich die Heim-WM 2006 erkauft. Mitte Oktober erschütterte das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» mit einer breit recherchierten Geschichte über angeblichen Stimmenkauf der WM-Delegation den deutschen Fussball.

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Nach wie vor steht der Verdacht im Raum, Deutschland habe sich die Heim-WM 2006 erkauft. Mitte Oktober erschütterte das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» mit einer breit recherchierten Geschichte über angeblichen Stimmenkauf der WM-Delegation den deutschen Fussball. Für den Zuschlag der Fussball-WM, die als «Sommermärchen» in die Geschichte eingegangen ist, sollen 6,7 Millionen Euro aus einer schwarzen Kasse des Bewerbungskomitees geflossen sein, um vier entscheidende Stimmen im Fifa-Exekutivkomitee zu kaufen.

Am 6. Juli 2000 sicherte sich Deutschland die Austragung der WM 2006 denkbar knapp mit 12:11 Stimmen. Der Mitbewerber Südafrika hatte das Nachsehen. Der «Spiegel»-Vorwurf liess sich bis anhin nicht erhärten. (cr)