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Ein Treffen mit der Vergangenheit – St.Otmars Andrija Pendic vor dem Spiel gegen seinen früheren Club Kadetten Schaffhausen

St.Otmar bestreitet am Samstag um 18 Uhr auswärts bei den Kadetten Schaffhausen das dritte NLA-Spiel.
Ives Bruggmann
Andrija Pendic im Spiel gegen GC Amicitia. (Bild: Benjamin Manser)

Andrija Pendic im Spiel gegen GC Amicitia. (Bild: Benjamin Manser)

Andrija Pendic ist im Offensivspiel des TSV St.Otmar der Dreh- und Angelpunkt. Mit den St.Gallern gastiert der 32-jährige Thurgauer nun zum dritten Mal seit seinem Weggang bei den Kadetten Schaffhausen

Noch immer sind für ihn die Spiele gegen seinen langjährigen Verein etwas Spezielles. «Ich habe viele Kollegen in der Mannschaft», sagt Pendic. Mit Nik Tominec beispielsweise ist er eng befreundet, steht fast täglich in Kontakt. «Ich freue mich immer auf die Partien gegen die Kadetten», so Pendic.

Im Gegensatz zu Schaffhausen, wo der mittlere Rückraumspieler Pendic die Spielzeit mit ausländischen Toptransfers wie Gabor Csaszar teilen musste, ist Pendic in St.Gallen eine unangefochtene Leaderfigur. «Natürlich ist es einfacher, wenn du gesetzt bist», sagt Pendic, der während den 60 Minuten eines Spiels jeweils nur kurze Verschnaufpausen erhält. Er sieht aber auch Vorteile im Konkurrenzkampf bei den Kadetten.

«Du musst dich jeden Tag beweisen.»

Wer nicht liefert, sitzt auf der Bank. Für den internen Wettkampf sei das eine optimale Ausgangslage. Und für die Partien in der NLA sind die Schaffhauser dank der immensen Kadertiefe in der Lage, «über 60 Minuten zu ziehen», wie es Pendic nennt.

Einfaches Vorhaben, erschwertes Umsetzen

Trotz der eindeutigen Kräfteverhältnisse auf dem Papier will Pendic in Schaffhausen gewinnen. «Nachher wird es nicht einfacher», sagt er und weist auf das Auswärtsspiel bei Pfadi Winterthur in einer Woche hin. «Deshalb wäre ein Sieg natürlich schön.» Der Plan St.Otmars klingt einfach. «Wir müssen selber sehr gut spielen und dürfen nur wenige Fehler machen», so Pendic. Das Vorhaben ist aber gegen kein Team der Liga so schwer umzusetzen, wie gegen die Kadetten. Ein Vorteil für St.Otmar könnte sein, dass Schaffhausen am Donnerstag in der Champions League im Einsatz stand und sich mit 28:28 von Dinamo Bukarest trennte. Nach der Auswärtsniederlage bei Suhr Aarau steht der Meister in der Liga bereits ein wenig unter Zugzwang. St.Otmar reist derweil als Aussenseiter ohne Druck zu den Kadetten.

Welcher Regisseur setzt sich durch?

Ein entscheidendes Duell wird am Samstag jenes zwischen den Regisseuren Pendic und Csaszar sein. Auf der einen Seite der Ungar, dessen Würfe aus dem Stand laut Pendic «Weltklasse» sind. «Er kann aus jeder Lage treffen.» Auf der anderen Seite der Thurgauer, der als mittlerer Rückraumspieler klassischer Prägung immer auf der Suche nach dem perfekt postierten Mitspieler ist. Eines ist sicher: Ruft Pendic sein Potenzial ab, stehen die Chancen für St.Otmar gut, Punkte mitzunehmen. Auch aus Schaffhausen.

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