Nachgefragt
«Ein Stückchen näher gerückt»

Der 18-jährige Werner Schlegel klassiert sich am St.Galler Kantonalschwingfest in Kaltbrunn auf Rang zwei. Der Hemberger über seine Leistung und was er aus der Niederlage gegen Samuel Giger mitnimmt.

Ives Bruggmann
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Werner Schlegel

Werner Schlegel

Bild: Ralph Ribi

Vor einer Woche hatten Sie im ersten Zug gegen Samuel Giger verloren. Nun schnupperten Sie gar am Sieg.

Werner Schlegel: Ich habe mir vorgenommen, anzugreifen. Ich denke, das war die richtige Taktik, denn ich brachte Samuel Giger immerhin zu Boden.

Aber er befreite sich aus der misslichen Lage.

Zuerst habe ich mich ein bisschen genervt, dass ich die gute Ausgangslage nicht genutzt habe. Aber Samuel ist äusserst stark in der Defensive. Nur weil er einmal zu Boden geht, heisst das noch lange nichts. Ich nehme trotz der Niederlage viel Positives aus dem Gang mit. Ich denke, ich bin wieder ein Stückchen näher gerückt.

Sie klassierten sich mit fünf Siegen hinter Giger auf Rang zwei. Zufrieden?

Absolut. Dass ich trotz der Niederlage Zweiter wurde, freut mich. Die anderen Gänge verliefen all so, wie ich es mir vorgenommen hatte.

Wie setzten Sie das um?

Ich fokussiere mich zwar, zerbreche mir aber dabei den Kopf nicht. Wenn ich einfach drauflos schwinge, läuft es mir meistens am besten.

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