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Für St.Otmar wäre ein deutlicher Erfolg möglich gewesen – am Ende aber wird es ein Sieg ohne Glanz

Die Handballer St.Otmars gewinnen in der NLA 28:24 (15:10) gegen GC Amicitia Zürich.
Ives Bruggmann
St.Otmars Andrija Pendic (rechts) im Zweikampf mit dem Zürcher Max Dannmeyer. (Bild: Benjamin Manser)

St.Otmars Andrija Pendic (rechts) im Zweikampf mit dem Zürcher Max Dannmeyer. (Bild: Benjamin Manser)

Ein Kantersieg wäre möglich gewesen. Zu überlegen war St.Otmar dem Gegner GC Amicitia Zürich von der individuellen Klasse her. Am Ende wurde es jedoch nur ein Pflichtsieg.

Mit zwei Siegen aus zwei Partien übernahmen die St.Galler damit zwar die Tabellenspitze. Nach Basel und GC Amicitia werden die ersten Prüfsteine aber erst noch folgen. Auswärts tritt St.Otmar am kommenden Samstag bei den Kadetten Schaffhausen an, eine Woche später empfängt Pfadi Winterthur die St.Galler.

Starke Torhüter

Vor 1030 Zuschauern in der Kreuzbleichehalle war der 43-jährige GC-Goalie Nikola Marinovic der Erste, der mit seiner Leistung positiv auffiel. Gleich die ersten drei Würfe St.Otmars parierte der gebürtige Serbe mit österreichischem Pass. Dank seiner Fangquote, die in der Anfangsviertelstunde knapp 50 Prozent betrug, lagen die Zürcher in Führung. Weil aber auch St.Otmars Aurel Bringolf eine starke Fangquote aufwies, überstanden die Gastgeber diese Phase unbeschadet. Spätestens nach dem Zwischenspurt vom 10:10 zum 15:10 vor der Pause war die Partie entschieden. Zu berechenbar war die Zürcher Offensive, die bis zur 40. Minute nur drei verschiedene Torschützen vorzuweisen hatte.

Juriljs Würfe aus der Distanz

St.Otmar deutete einige Male an, dass es sehr viele Wege zum Torerfolg kennt. Der beste Torschütze der St.Galler, Dominik Jurilj, erzielte sechs Treffer aus der Distanz. So lockte er die Abwehr von GC Amicitia heraus, was wiederum Platz für Anspiele auf die Kreisläufer ergab. Tobias Wetzel und Benjamin Geisser erzielten je drei Treffer und holten zudem drei Penaltys heraus.

Spielertrainer Bo Spellerberg und Regisseur Andrija Pendic kamen mehr durch ihre Spielintelligenz zu Treffern. Neuzugang Rares Jurca fügte sich ebenfalls gut im rechten Rückraum ein. Doch nach dem deutlichen 21:13 kam der Bruch im Spiel St.Otmars: Fehlwürfe, technische Fehler und Nachlässigkeiten wechselten sich ab. Und so kämpften sich die Zürcher nochmals bis auf 21:24 heran. Kreisläufer Tobias Wetzel sagte:

«Plötzlich haben wir nicht mehr getroffen.»

Diese Verunsicherung habe sich dann auch auf die Abwehr übertragen, so Wetzel.

Doch St.Otmar fing sich wieder und lief nie Gefahr, die zwei Punkte noch zu verspielen. So stand am Ende eben der erwartete Pflichtsieg, nicht aber der erhoffte Kantersieg. Für einen solchen waren an diesem Abend die Fehlwürfe zu zahlreich.

St.Otmar kann noch einen Gang höher schalten

Vor allem die Flügelspieler Severin Kaiser, Jan Gwerder und Ramon Hörler erreichten nicht ihre gewohnte Quote. Die Abwehr hielt lange Zeit erfolgreich dagegen, liess während der Baisse in der zweiten Halbzeit aber nach. «Wir wollen in den kommenden Spielen konstanter agieren. Vorne und hinten», sagte Wetzel.

Wenn dies den St.Gallern gelingt, ist auch gegen einen Gegner des Kalibers Kadetten Schaffhausen ein Punktgewinn im Bereich des möglichen. Denn St.Otmars Handballer hinterliessen stets den Eindruck, dass sie im Ernstfall noch einen Gang höher schalten könnten.

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