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Ein Rechtsfall mit Vorteil für St. Otmar

St. Otmar hat in der NLA-Partie auswärts gegen Pfadi Winterthur keine Chance. Aber das Spiel wird am grünen Tisch entschieden. St. Otmar darf unerwartet mit zwei Punkten rechnen.
Daniel Good/Winterthur

Pfadi Winterthurs Trainer Adrian Brüngger führte sich nach dem Spiel nicht wie ein Sieger auf. Sein Team hatte die NLA-Partie daheim gegen St. Otmar zwar 34:27 gewonnen, aber in der Winterthurer Mannschaft kam ein nichtqualifizierter Spieler zum Einsatz. «Das gibt einen Rechtsfall», sagte Hans Wey, der Präsident St. Otmars. Mit guten Chancen für seinen nicht optimal zur Saison gestarteten Club.

Am grünen Tisch käme St. Otmar unerwartet zu zwei weiteren Zählern. Es wäre ein Erfolgserlebnis der besonderen Art für den St. Galler Verein. Denn auf dem Spielfeld waren die Ostschweizer gestern gegen Pfadi wegen defensiver Mängel chancenlos. Viele Spieler sind auf diese Saison hin neu zum Team gestossen. St. Otmar ist deshalb noch keine Mannschaft mit Stabilität und Stilsicherheit. Insbesondere in der Abwehr sind die Ostschweizer anfällig. Gegen Pfadi kassierten sie zu Beginn der Partie in weniger als zehn Minuten acht Gegentreffer. Winterthur stiess auf wenig Gegenwehr und schloss alle acht Angriffe mit Erfolg ab. Die St. Galler Verteidiger liessen Goalie Jonas Kindler, der wieder in der Startformation stand, Mal für Mal im Stich.

Aus finanziellen Gründen kein Stützpunkttraining

«Unser Abwehrverhalten ist zurzeit sehr mangelhaft», sagt St. Otmars Kreisläufer Benjamin Geisser. «Wir nehmen uns in der Verteidigung viel vor, setzen es aber nicht um. Wir sind in der Abwehr viel zu wenig effektiv. Dann sehen natürlich auch die Goalies nicht gut aus. Die Kritik betrifft nicht einzelne Mitspieler, sondern den Deckungsverband als Ganzes.» In der vergangenen Saison hätte St. Otmar eine Partie gegen Pfadi locker gewonnen, wenn die Mannschaft 27 Tore erzielt hätte, sagte Geisser weiter. «Wenn man gut verteidigt, gibt es auch zwei, drei Chancen mehr auf Gegenstosstore, und dann sieht es wieder ganz anders aus.»

Stabilität in der Abwehr gibt auch Sicherheit. Daran mangelt es St. Otmar zurzeit ebenfalls. Als die St. Galler den Rückstand in der 52. Minute auf 25:28 verkürzten, wurden sie nervös, hatten Pech im Abschluss und mit den Entscheiden der Schiedsrichter. Pfadi Winterthur baute deshalb den Vorsprung umgehend wieder aus.

Das Spiel fand gestern schon am Morgen statt, weil in Schaffhausen ein Stützpunkttraining der Schweizer Nationalmannschaft anberaumt war. Das Trainingslager wurde aber aus finanziellen Gründen abgesagt.

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