Ein makelloser Auftritt

TURNEN. Vier Turner aus dem Regionalen Leistungszentrum Ostschweiz turnten an den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften im Kunstturnen. Der Thurgauer Fabian Bischofberger brillierte.

Sabina Michel
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Der Thurgauer Fabian Bischofberger zeigte schon am Startgerät, dem Barren, eine eindrückliche Leistung. (Bild: pd/Sabina Michel)

Der Thurgauer Fabian Bischofberger zeigte schon am Startgerät, dem Barren, eine eindrückliche Leistung. (Bild: pd/Sabina Michel)

An der Spitze der Nationalliga A lieferte sich an den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften im Kunstturnen in Lenzburg, wie im vergangenen Jahr, die erste Zürcher Mannschaft mit Aargau I ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch Zürich II wollte an der Spitze mitreden.

Das Team Ostschweiz hatte zu Beginn des Wettkampfs nichts mit dem Ausgang an der Spitze zu tun. Zwischenzeitlich lagen sie sogar an letzter Stelle. Kontinuierlich holten die Ostschweizer auf und verpassten den 3. Platz um vier Punkte. Stürze und Abgangsfehler verhinderten einen angestrebten Podestplatz. Mit dem erreichten vierten Rang verbesserte sich das Team um einen Platz zum Vorjahr.

Das ganze Können gezeigt

Von den ursprünglich zwei gemeldeten Thurgauer Turnern trat nur Fabian Bischofberger (STV Münchwilen) an. Dies dafür besonders eindrücklich. An den vier Geräten, die Bischofberger absolvierte, konnte er seine Leistung vollumfänglich abrufen und zeigte sein ganzes Können. Am Startgerät, dem Barren, klappte alles. Auch sein Aufgang, der Bischofberger schon oft an einem Wettkampf misslang, gelang mühelos. Am Pferdpauschen turnte Bischofberger seine Übung flüssig und ohne Sturz durch. In seiner anschliessenden Ringvorführung waren die Kraftelemente beeindruckend. Den abschliessenden gestreckten Doppelsalto setzte er in den sauberen Stand. Die Erleichterung war Bischofberger anzusehen. Trainer Csaba Bordan war dementsprechend zufrieden mit seinem Athleten.

Ein weiterer Vierkampf

Am kommenden Samstag absolviert Bischofberger an den Schweizer Meisterschaften Kunstturnen in Winterthur einen weiteren Vierkampf. Ob es ihm zu einem Gerätefinal reicht, wird sich zeigen. Fabian Bischofsbergers Form stimmt jedenfalls.