Ein Kulturschock

Unihockey Noch nie hatte die erste Damenmannschaft der Red Lions Frauenfeld die Ehre, in der höchsten Schweizer Spielklasse anzutreten. Am Samstag ist es so weit, die Löwinnen empfangen um 16 Uhr in der Kantihalle die Aergera Giffers zum ersten Meisterschaftsspiel in der Nationalliga A.

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Unihockey Noch nie hatte die erste Damenmannschaft der Red Lions Frauenfeld die Ehre, in der höchsten Schweizer Spielklasse anzutreten. Am Samstag ist es so weit, die Löwinnen empfangen um 16 Uhr in der Kantihalle die Aergera Giffers zum ersten Meisterschaftsspiel in der Nationalliga A. Die Vorfreude ist gross, doch Headcoach Mark van Rooden bleibt vorsichtig. «Der Sprung von der NLB in die höchste Spielklasse ist schon ein ziemlicher Kulturschock.» Hatten die Red Lions in der NLB noch zweimal pro Woche trainiert, sind es jetzt drei- bis viermal. Auf die Frauenfelder Akteurinnen kommt also einiges hinzu. «Das Sommertraining haben wir nun auf Nationalliga-A-Niveau durchgezogen», sagt van Rooden. «Aber wir schauen, wie es weitergeht. Ich mache lieber in der einen Woche ein paar Trainings mehr und in der Woche darauf dann vielleicht eins weniger.»

Abstieg ist kein Thema

Eines steht fest: Die Red Lions bleiben für mindestens zwei Saisons in der Nationalliga A. Denn in der kommenden Meisterschaft gibt es keinen Absteiger. Doch auch danach soll der Abstieg nicht zum Thema werden, die Löwinnen wollen in der höchsten Spielklasse bleiben.

Mark van Rooden übernahm das Team im vergangenen November und führte es zum Meistertitel sowie zum Aufstieg. (rar)