Ein hartumkämpfter Erfolg

Das Damen-Erstliga-Team von Pallavolo setzte sich auswärts gegen KJS Schaffhausen mit 3:2 durch.

Ramona Reiser
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VOLLEYBALL. In einem hartumkämpften Spiel kämpften die Pallavolo-Damen über zwei Stunden um Punkte. Nach einigen Hochs und Tiefs setzten sie sich am Ende durch und gewannen gegen KJS Schaffhausen 3:2.

Nach einer turbulenten Trainingswoche mit zahlreichen Ausfällen wegen Krankheit und Verletzung reisten die Pallavolos mit einem Kader von neun Spielerinnen nach Schaffhausen. Einmal mehr durften die Kreuzlingerinnen auf die Unterstützung der erfahrenen Diemut Hösch zählen. Verzichten musste man allerdings erstmals in der laufenden Saison auf die Diagonalspielerin Nadine Göldi. So startete man mit einer sehr flexiblen Claudine Bürgi auf der Diagonalen.

Ausgeglichene Sätze

Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten sich die Pallavolos gegen das Satzende absetzen und den ersten Durchgang mit 25:16 für sich entscheiden. Der zweite und der dritte Durchgang verliefen äusserst ausgeglichen, wobei die Kreuzlingerinnen einige Male Nerven zeigten. Agierten sie nach dem Sieg im Startsatz anfänglich souverän, liessen sie die Gastgeberinnen in der Mitte des Satzes herankommen. Am Ende des zweiten sowie auch anschliessend im dritten Satz reichte ein Vorsprung nicht, den Satz für sich zu entscheiden. Das aufschlagstarke Schaffhausen puschte sich in den entscheidenden Phasen und verwertete die Satzbälle zum 26:24 sowie 25:23.

Einwechslung funktionierte

Im vierten Durchgang setzte Coach Mariya Chorbanska Diemut Hösch als Diagonalspielerin ein. Auch diese Taktik funktionierte gut, und mit einem deutlich aggressiveren Auftreten übernahmen die Pallavolos nun wieder das Zepter. Nach dem Zwischenstand von 11:4 und 17:8 retteten sie sich mit einem 25:15 in den Entscheidungssatz.

Im Tiebreak erwischten die Kreuzlingerinnen den besseren Start. Sie spielten souverän und punkteten bis zum 7:1. Doch einmal mehr stellten die Gastgeberinnen ihr Können unter Beweis und kämpften sich mit einer guten Verteidigungsarbeit bis zum 6:7 wieder heran. Am Ende agierten die Pallavolos abgeklärter und wurden ihrer Favoritenrolle als Tabellenzweiter doch noch gerecht.

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