Ein Gradmesser für das Überraschungsteam: Waldkirch-St.Gallen empfängt Leader GC.

Das Überraschungsteam Waldkirch-St.Gallen will sich gegen die Grasshoppers im Tabellenmittelfeld halten.

Marco Günthart
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Michael Schiess (grün) ist mit acht Toren und zehn Assists der beste Scorer vom UHC Waldkirch-St.Gallen Bild: Ralph Ribi

Michael Schiess (grün) ist mit acht Toren und zehn Assists der beste Scorer vom UHC Waldkirch-St.Gallen Bild: Ralph Ribi

Heute um 20 Uhr treffen die Unihockeyspieler von Waldkirch-St. Gallen zu Hause auf Leader GC. Die Zürcher haben in dieser NLA-Saison noch nie verloren und erst einen Punkt gegen den SV Wiler-Ersigen abgegeben, der auf Platz zwei ist. Waldkirch-St.Gallen muss sich aber nicht verstecken. Mit 14 Punkten aus acht Spielen befindet man sich auf Platz vier. Der Vorsprung auf die Playout-Ränge beträgt allerdings nur fünf Punkte.

Das Tabellenmittelfeld ist sehr eng und die nächsten Gegner der Ostschweizer befinden sich aktuell auf Platz eins und zwei. Immerhin ist der letzte Gegner der Vorrunde mit Sarnen das Schlusslicht der Liga. Dort müssten dann spätestens wieder drei Punkte gewonnen werden. Um zum Ende der Hinrunde nicht nach hinten gespült zu werden, sollte es noch mehr als drei Zähler geben. Diese verpasste man vergangene Woche gegen Zug, als man zu Hause 6:8 verlor. Alles in allem ist Trainer Fabian Arvidsson mit dem Saisonstart zufrieden: «Wir sind gut dabei, aber müssen unser Spiel noch weiterentwickeln und mehr Punkte gewinnen.»

Endlich einmal ins Playoff

Mit dem Saisonstart und dem Kader von Waldkirch-St.Gallen, könnte das Saisonziel Playoff endlich einmal erreicht werden. «Das Team muss noch Fortschritte machen. Wenn wir das Passspiel noch verbessern, ist das Playoff sicherlich möglich», so Arvidsson.

Die starken Zürcher liegen den Ostschweizern eigentlich. In der vergangenen Saison gewannen sie das Heimspiel mit 2:1. Auswärts gab es allerdings eine 4:9-Niederlage «GC ist Favorit, aber wir wissen was wir können». Waldkirch-St.Gallen will vor allem schneller und cleverer spielen, als vergangenes Wochenende. Trotzdem halten die St.Galler an ihrer Taktik fest. «Nur weil der Leader kommt, werden wir nicht alles umstellen.» Gegen GC muss die Defensive von Waldkirch-St.Gallen bereit sein, um eine Bestleistung abzurufen. Die Zürcher stellen nämlich mit 70 Treffern in den ersten acht Partien die beste Offensive der Liga.

Im Cup gegen Angstgegner Zug

Das zweite Spiel am Wochenende findet am Sonntag um 17 Uhr auswärts im Cup statt. Der Gegner ist ausgerechnet Zug. Gegen die Innerschweizer hat das Team von Arvidsson diese Saison schon zwei Mal verloren. Die Equipe will sich mehr auf ihre Stärken als die der Gegner konzentrieren. Die Partie verspricht grosse Spannung, da beide bisherigen Spiele knapp waren und viele Tore und Spektakel boten.